01.03.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzministerium
Durch ein am 20.12.01 paraphiertes Zusatzabkommenzum deutschfranzösischen DBA ist die Verrechnung des „avoirfiscal“ gemäß Art. 9, 20 DBA-Frankreich nun auchfür unbeschränkt steuerpflichtige natürliche Peronen ab1.1.02 abgeschafft worden. Anlass für die Änderung des DBAist die Befreiung der Dividendeneinkünfte nach § 8b Abs. 1KStG und die Einführung des Halbeinkünfteverfahrensgemäß § 3 Nr. 40 EStG. Die durch die Kombination vonHalbeinkünfteverfahren und Steuergutschrift nach ...
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01.03.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
*Herr Buschermöhle ist Leiter desCompetence Center „Social Security“ beiPricewaterhouseCoopers in Düsseldorf
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01.03.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · Auslandsinvestition
Aus deutscher Sicht erfolgen gewerblicheInvestitionen in Irland zumeist entweder über eine irischeZweigniederlassung einer deutschen Kapitalgesellschaft oder übereine irische Kapitalgesellschaft. Die Entscheidung für eineKapitalgesellschaft oder eine Betriebsstätte hängt von denBedürfnissen im Einzelfall ab. Neben steuerlichen Gesichtspunktenkann hier auch die haftungsrechtliche Seite entscheidungserheblichsein. In diesem Beitrag wird zunächst das irischeKörperschaftsteuersystem ...
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01.03.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Mit einer weiteren Entscheidung des EuGH wirddeutlich, wie sehr vor allem die Umsatzsteuer europäisches Rechtist und in diesem Bereich nicht mehr die nationalen Steuergerichte dasletzte Wort haben, sondern der EuGH. Die Entscheidung eröffnetfür eine Holdinggesellschaft die Möglichkeit, durchgeschickte Gestaltung den Vorsteuerabzug für solche Kosten zueröffnen, die ihr für Leistungen im Zusammenhang mit demErwerb von Beteiligungsunternehmen von fremden Dienstleistern z. B.Rechtsanwälten, ...
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01.03.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · FG Schleswig-Holstein
Die Installation eines Rechners in der Schweizführt dort zur Begründung einer Betriebsstätte, auchwenn das Unternehmen in der Schweiz keinerlei eigenes Personalbeschäftigt. Die Berechnung der ausländischen Einkünftekann nach einer gemischten Methode erfolgen FG Schleswig-Holstein6.9.01, II 1224/97, EFG 01, 1535, Rev. BFH I R 86/01.
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01.03.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · Arbeitnehmerentsendung
Wenngleich das Netz der Staaten, mit denen dieBundesrepublik Deutschland DBA abgeschlossen hat, beständig engerwird, kommt es immer wieder vor, dass ein Arbeitnehmer in einenNicht-DBA-Staat entsandt wird. In diesen Fällen ist derAuslandstätigkeitserlass ATE zu beachten, der bestimmteArbeitnehmereinkünfte unter Einbeziehung in denProgressionsvorbehalt von der deutschen Besteuerung freistellt. MitHilfe dieser Steuerbefreiung lassen sich für den ArbeitgeberLohnkosten einsparen, da der ...
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01.03.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · FG Münster
Die Rechnung einer ausländischenDomizilgesellschaft, die die abgerechnete Leistung erbracht hat,ermöglicht den Vorsteuerabzug selbst dann, wenn eine Abdeck- oderScheinfirma Rechnungsaussteller ist. Voraussetzung ist lediglich, dassder Leistungsempfänger die gegen ihn durch Haftungsbescheid§ 55 UStDV festgesetzte Ausgangssteuer tatsächlichentrichtet hat FG Münster 17.7.01, 15 K 7089/99 U, EFG 01, 1397,Rev. BFH V R 69/01.
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · Auslandsimmobilien
* Herr Quassowsky ist Steuerpartner und Herr Maack ist Mitarbeiter in der Steuerabteilung bei PricewaterhouseCoopers in Hamburg
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · FG Münster
Das FG Münster hat entschieden, dass aucheine ausländische Konzertdirektion zum Steuerabzuggemäß § 50a Abs. 4 S. 1 Nr. 2 EStG verpflichtet ist.Bei einem Verstoß gegen die Einbehaltungspflicht kann dieausländische Konzertdirektion in Haftung genommen werden. DerSteuerabzug kann nur unterbleiben, wenn das Bundesamt für Finanzenauf Antrag einen Freistellungsbescheid erteilt. Das Gericht hatklargestellt, dass der Steuerabzug in Höhe von 25 Prozent wederverfassungswidrig ist, noch gegen ...
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01.02.2002 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hat zur abkommensrechtlichen Auslegung desKünstlerbegriffs in einzelnen DBA Stellung genommen. Danach sindbei so genannten werkschaffenden Künstlern wie beispielsweiseBühnenbildnern und Regisseuren, die ihren Wohnsitz im Inland habenund in Österreich und den Niederlanden tätig werden, die Art.8 Abs. 2 S. 2 DBA-Österreich und Art. 9 Abs. 2 S. 2DBA-Niederlande nicht anzuwenden. Das Besteuerungsrecht steht insolchen Fällen demnach dem Wohnsitzstaat Deutschland zu, wenn ...
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