01.02.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Die zunehmende Globalisierung, die Expansion deutscher Unternehmen ins Ausland sowie der EU-Beitritt von zehn Staaten im vergangenen Jahr führen dazu, dass deutsche Unternehmen immer häufiger ihre Arbeitnehmer auch in die Tschechische Republik entsenden. Hintergrund der Entsendung ist oftmals der Aufbau einer Produktion, die Leitung einer neuen Niederlassung bzw. Tochtergesellschaft oder die Umsetzung eines Outsourcings. Ein Vorteil der Entsendung ist, dass die entsandten Arbeitnehmer im ...
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesministerium
Am 25.11.04 haben sich die zuständigen Behörden der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die Anwendung der Amtshilfe bei der Beitreibung von Steuern (Art. 28 i.V.m. Art. 32 Abs. 2 Buchst. d DBA-Polen) sowie über die Anwendung der 183-Tage-Regelung gemäß Art. 15 Abs. 2 Buchst. a DBA-Polen verständigt (BMF 23.12.04, - IV B 1 - S 1301 POL - 57/04,
Abruf-Nr. 050216
),. Für die Durchführung der Amtshilfe bei der Beitreibung von steuerlichen Ansprüchen sind die ...
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hat sich am 15.9.04 (I R 67/03,
Abruf-Nr. 043220
) zum Grenzgängerbegriff nach dem DBA-Schweiz geäußert und Folgendes klargestellt: Ein Arbeitnehmer mit Wohnsitz in Deutschland und Arbeitsort in der Schweiz gilt nicht als Grenzgänger, wenn er mehr als 60 mal im Jahr nach getaner Arbeit aus beruflichen Gründen
nicht an seinen Wohnort zurückkehrt. Er unterliegt dann nicht der deutschen Besteuerung. Dabei kommt es nicht darauf an, ob das Ende der Arbeitszeit oder der Zeitpunkt der ...
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerplanung
Asien ist neben den neuen osteuropäischen Beitrittländern zurzeit unter deutschen Unternehmern ständig im Gespräch. Dabei geht es meistens um geringere Produktionskosten durch niedrigere Löhne bzw. Lohnnebenkosten. Vordergründig scheint China daher besonders attraktiv zu sein. Betrachtet man jedoch Asien als Absatzmarkt ist festzustellen, dass Japan mit Abstand der kaufkräftigste Markt in der Region ist. Japan ist die zweitgrößte Ökonomie in der Welt und die Attraktion für Güter ...
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der BFH entschied mit Beschluss vom 7.4.04 (I B 196/03,
Abruf-Nr. 050214
), dass eine in Frankreich wohnende deutsche Staatsangehörige, die in Frankreich für einen deutschen öffentlich-rechtlichen Rundfunksender als Redaktionsassistentin tätig ist, mit ihren hieraus erzielten Einkünften im Inland unbeschränkt steuerpflichtig ist. Das Besteuerungsrecht für Gehälter, Löhne und ähnliche Vergütungen, die u.a. eine juristische Person des öffentlichen Rechts in Deutschland an eine in ...
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hat am 14.7.04 (I R 17/03,
Abruf-Nr. 042893
) einen beachtenswerten Vorlagebeschluss an den EuGH formuliert: Widerspricht es Art. 52 i.V.m. Art. 58 EGV und Art. 73b EGV, wenn Finanzierungsaufwendungen einer Körperschaft, die in unmittelbarem wirtschaftlichem Zusammenhang mit im Inland steuerfreien Erträgen aus der Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft stehen, die in einem anderen Mitgliedsstaat ansässig ist, nur in jenem Umfang als Betriebsausgaben abgezogen werden dürfen, in ...
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01.02.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Bei einer gesellschafterbezogenen Betrachtungsweise sind Personengesellschaften im Vergleich zu Kapitalgesellschaften vorteilhafter. Mit dieser können die im Ausland günstigen Steuersätze als Endbesteuerung sichergestellt werden. Gleichzeitig ist jedoch die Besteuerung von Einkünften aus Personengesellschaften - insbesondere von Sondervergütungen -
hochkomplex, da mehrere Steuerrechtsordnungen und zusätzlich das DBA-Recht zu beachten sind. Ein einfaches Beispiel aus der deutsch-polnischen ...
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Am 1.5.04 ist die Tschechische Republik der Europäischen Union beigetreten. Hierdurch haben sich neue Investitions- und Produktionsmöglichkeiten für ausländische Unternehmer eröffnet - insbesondere für Produzenten. Denn die größten Hindernisse vor allem in der Form von Zollvorschriften und Zolltarifen wurden beseitigt und auch die gesetzlichen Vorschriften der Tschechischen Republik wurden an EU Vorschriften angepasst. Daher steigt das Interesse ausländischer Unternehmen, ihre ...
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Seit längerem beschäftigt sich die umsatzsteuerliche Fachwelt kontrovers mit der Frage, inwiefern die Tätigkeiten einer Holding dem unternehmerischen Bereich i.S. von § 2 UStG zuzuordnen sind und welche Vorsteuerfolgen daraus resultieren. Der EuGH hat seiner diesbezüglichen Rechtsprechung nun ein weiteres Kapitel hinzugefügt: Mit seiner Entscheidung vom 29.4.04 (C-77/01, Abruf-Nr.
043194
) äußert er sich u.a. zu der Überlegung, inwieweit Erträge aus dem Halten und Veräußern von ...
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01.01.2005 · Fachbeitrag aus PIStB · DBA-Recht
Eine der am häufigsten auftretenden Fragen im Recht der DBA ist sicherlich die Frage, welcher Staat die Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit besteuern darf. Die Antwort findet sich in den Art. 15 OECD-MA entsprechenden Vorschriften der jeweiligen DBA. Der steuerpflichtige Arbeitnehmer hat seit 2004 ein erhöhtes Interesse daran, die Zuordnung des Besteuerungsrechts zu klären. Denn ab dem Veranlagungszeitraum 2004 wird dem Steuerpflichtigen die Freistellung von Arbeitslohn nach § 50d ...
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