03.04.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Große Steuerreform 2008
Der Bereich der öffentlichen Finanzen war in Tschechien in den letzen Jahren Ziel umfangreicher Reformen. Am 1.1.08 trat eine grundlegende Steuerreform in Kraft, die auch Auswirkungen auf die Höhe des Nettoeinkommens natürlicher Personen erwarten lässt. Diese Steuerreform ist nicht nur für tschechische Einkommensteuerpflichtige von großem Interesse, sondern auch für ausländische natürliche Personen, die Einkünfte aus tschechischen Quellen beziehen. Dieser Beitrag stellt die ...
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03.04.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Der EuGH hatte sich im Verfahren Theodor Jäger (17.1.08, C-256/06,
Abruf-Nr.
080360
) mit der Frage zu beschäftigen, ob die unterschiedliche Bewertung von in- und ausländischem Grundbesitz für Zwecke der Erbschaftsbesteuerung mit dem EGV vereinbar ist. Das Ergebnis war nicht überraschend: Es ist nicht mit dem EGV vereinbar, ausländisches land- und forstwirtschaftliches Vermögen höher als inländisches zu bewerten.
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03.04.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Tie-Breaker-Regelung
Das abkommensrechtliche Besteuerungsrecht für Arbeitslohn wird nach Art. 15 Abs. 1 OECD-MA grundsätzlich dem Tätigkeitsstaat des Arbeitnehmers zugewiesen. Ausnahmsweise kann der Ansässigkeitsstaat die Einkünfte für die im Tätigkeitsstaat ausgeübte nichtselbstständige Tätigkeit nach der sog. Tie-Breaker-Regelung in Art. 15 Abs. 2 OECD-MA besteuern, wenn u.a. diese Einkünfte nicht von einem im Tätigkeitsstaat ansässigen Arbeitgeber getragen werden (sog. wirtschaftlicher Arbeitgeber).
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03.04.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
In einer neuen Entscheidung hat der BFH festgestellt, dass unter Berücksichtigung des Scorpio-Urteils des EuGH das deutsche Steuerabzugsverfahren nach § 50a Abs. 4 EStG auch im Jahr 2007 trotz zwischenzeitlichen Inkrafttretens der EG-Beitreibungsrichtlinie mit dem Gemeinschaftsrecht vereinbar ist (BFH 29.11.07, I B 181/07, Abruf-Nr.
073964
).
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03.04.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Depots im Ausland
Bei einer Depotverwahrung im Ausland erheben die ausländischen Banken keinen Zinsabschlag und ab 2009 entsprechend keine Abgeltungsteuer. Das ist aber nahezu die einzige Gemeinsamkeit zwischen derzeitigem und kommendem Recht. Während Anleger mit heimischen Konten und Depots die Anlage KAP und AUS ab 2009 in der Regel nicht mehr ausfüllen müssen, sind bei den Auslandserträgen künftig auch die Gewinne aus Verkaufsgeschäften anzugeben. Hinzu kommen thesaurierende Investmentfonds mit Sitz im ...
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03.04.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Der EuGH hat sich in einem aktuellen Verfahren zur Berücksichtigung eines Währungsverlustes bei der Rückführung von Dotationskapital geäußert, das ein in einem Mitgliedstaat ansässiges Unternehmen seiner in einem anderen Mitgliedstaat belegenen Betriebsstätte gewährt hat. Danach stellt die Nichtabzugsfähigkeit dieses Währungsverlustes eine Beschränkung der Niederlassungsfreiheit dar (EuGH 28.2.08, C-293/06, Abruf-Nr.
080995
).
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03.04.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Zusatzqualifikation
Positionieren Sie sich als Experte für Internationales Steuerrecht. Erwerben Sie die besonderen theoretischen Kenntnisse, die zur Führung des amtlichen Titels „Fachberater für Internationales Steuerrecht“ nach der Fachberaterordnung der BStBK erforderlich sind. Die Universität Freiburg bürgt als Kooperationspartner des IWW Instituts für eine Ausbildung auf höchstem Niveau. Anhand von Praxisfällen lernen Sie alle wichtigen
Gestaltungsinstrumente kennen und erfolgreich anwenden.
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06.03.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Die Kalkulation fremdvergleichskonformer Verrechnungspreise wird immer mühsamer. Dabei muss sich jedes international ausgerichtete Unternehmen darauf einstellen, dass die grenzüberschreitende Gewinnabgrenzung jederzeit in das Rampenlicht einer Betriebsprüfung rücken kann. Fast alle Staaten befürchten steuerlich motivierte oder sich zumindest steuerlich auswirkende Gewinnverlagerungen und reagieren darauf mit verschärfter Gesetzgebung und eingehenden Betriebsprüfungen. Maßgebliche ...
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06.03.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerplanung
Nach fast vierjährigem Warten ist das Änderungsprotokoll zum bestehenden DBA D/USA am 28.12.07 in Kraft getreten. In vielen Bereichen bringt das DBA erhebliche Änderungen und trägt den gegenwärtigen wirtschaftlichen Entwicklungen Rechnung. Die USA sind für Deutschland einer der wichtigsten Investitionsstandorte und Handelspartner. Dabei treffen deutsche Investoren in der Praxis häufig die Rechtsform der Limited Liability Company (LLC) an, die wegen ihrer gesellschaftsrechtlichen ...
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06.03.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Schweiz
„Jeder fünfte reiche Schweizer ist ein Deutscher“, so oder ähnlich klingen jedes Jahr aufs Neue die Schlagzeilen. Die hohe Lebensqualität und die günstigen Steuern locken gleichermaßen jedes Jahr etliche wohlhabende Deutsche in die Schweiz. Michael Schumacher ist wohl nur der prominenteste Vertreter der sogenannten „Aufwandbesteuerten“. Doch was ist eigentlich die Aufwandbesteuerung, die in Deutschland wohl einen ähnlichen mythischen Ruf genießt wie das Schweizer Bankgeheimnis? ...
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