05.12.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · EU-Verschmelzungsrichtlinie
Unternehmensgruppen sind im In- und Ausland in der Vergangenheit durch die Gründung oder den Zukauf von Tochtergesellschaften gewachsen. Komplexe gesellschaftsrechtliche Unternehmensstrukturen sind die Folge. Mit dem Fortschreiten der wirtschaftlichen Integration der EU erscheinen ausländische Tochtergesellschaften mehr und mehr hinderlich. Verschiedene Gründe sprechen für die Eliminierung ausländischer Tochtergesellschaften und die Fortführung des Geschäftsbetriebs unter Verzicht auf ...
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05.12.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Praxisfälle
Internationale Sachverhalte begegnen Steuerberatern in der Schweiz und in Deutschland immer wieder. Das Doppelbesteuerungsabkommen Schweiz-Deutschland (DBA CH/D) folgt zwar weitgehend dem OECD-Musterabkommen (OECD-MA), weist aber gewisse Spezialitäten auf. Im Beitrag werden typische Konstellationen anhand von Musterfällen aus der Praxis dargestellt.
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05.12.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Verfahrensrecht und Auslandsengagements
Bei Beteiligung an ausländischen Gesellschaften oder bei Gründung eines Betriebes oder einer Betriebsstätte im Ausland ist der inländische Steuerpflichtige zur Anzeige gegenüber dem Finanzamt nach § 138 Abs. 2 AO verpflichtet. Die Vorschrift dient der zutreffenden Besteuerung von Auslandseinkünften sowie dem verwaltungsinternen Informationsaustausch mit dem Bundeszentralamt für Steuern (BZSt). Nach jüngsten Medienberichten greift der Fiskus bei Verstößen gegen diese Anzeigepflichten ...
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05.12.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäischer Gerichtshof
Bei der Berechnung des steuerpflichtigen Einkommens im EU-Beschäftigungsstaat sind unter bestimmten Umständen negative Immobilieneinkünfte aus dem EU-Wohnsitzstaat zu berücksichtigen. Dies ist nach einem aktuellen Urteil des EuGH dann der Fall, wenn die Verluste im Wohnmitgliedstaat nicht berücksichtigt werden können und der wesentliche Teil der zu versteuernden Einkünfte des Steuerpflichtigen aus einer abhängigen Beschäftigung im Beschäftigungsstaat stammt (EuGH 16.10.08, C-527/06).
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05.12.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Niedersächsisches Finanzgericht
Erwirbt ein im Drittlandsgebiet ansässiger Abnehmer durch einen inländischen Bevollmächtigten Waren zur Ausfuhr in das Drittlandsgebiet, so setzt der Buch- und Belegnachweis nicht voraus, dass sich der Unternehmer eine schriftliche Vollmacht des Abnehmers vorlegen lässt, wenn sich das Handeln des Bevollmächtigten in fremdem Namen aus anderen Umständen ableiten lässt (Niedersächsisches FG, 28.9.06, 16 K 541/03, Revision unter V R 84/07, EFG 08, 1240).
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05.12.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Nach einem aktuellen BFH-Urteil (22.7.08, VIII R 102/02) sind Zahlungen einer französischen Universität für einen von einem deutschen Steuerpflichtigen versehenen Lehrauftrag im Inland gemäß § 3 Nr. 26 EStG steuerfrei (Anschluss an EuGH 18.12.07 C-281/06).
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05.12.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Bundesfinanzhof
Der BFH hat in einem Vorlageverfahren an den EuGH die Grundsatzfrage aufgeworfen, ob und unter welchen Voraussetzungen eine Körperschaft öffentlichen Rechts mit ihrer vermögensverwaltenden Grundstücksvermietung Unternehmerin ist. Der BFH hält es für denkbar, die Vermietungstätigkeit als „unternehmerisch“ im Sinne der 6. EG-RL zu beurteilen (BFH 20.12.07, V R 70/05).
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06.11.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Es ist durchaus bekannt, dass Dienstleister auch geraume Zeit nach Abschluss von sowohl innergemeinschaftlichen Lieferungen als auch Ausfuhrlieferungen noch bereitwillig eine weiße Spediteursbescheinigung ausstellten, wenn der Kunde danach verlangte. Mitunter geschah dies auch ohne über die notwendigen Dokumente zur Nachprüfung der Rechtmäßigkeit dieser Bescheinigung zu verfügen. Aus diesem Grund sah sich das BMF veranlasst, auf eine verstärkte Prüfung auch der Spediteure hinzuweisen.
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06.11.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Europäisches Mehrwertsteuerpaket 2010
Neue EU-Vorgaben werden zum 1.1.10 zu gravierenden Änderungen im nationalen Umsatzsteuerrecht der einzelnen Mitgliedsstaaten führen. Die Vorgaben enthalten neue Prinzipien für die Bestimmung des Dienstleistungsortes, die Einführung eines obligatorischen Reverse-Charge-Verfahrens, die Ausweitung der Erklärungspflichten in der Zusammenfassenden Meldung (ZM), die Erweiterung der bisherigen Sonderregelung zur sogenannten einzigen Anlaufstelle („One-Stop-Shop“) sowie ein neues ...
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06.11.2008 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Das Organschaftsmodell mit ausländischer Betriebsstätte ist in der internationalen Steuerplanung ein beliebtes Gestaltungsmittel, um einen niedrigen ausländischen Körperschaftsteuersatz bis hin zur Ebene inländischer natürlicher Personen zu konservieren. Unerwartete Probleme können jedoch entstehen, wenn eine natürliche Person ihre Kommanditbeteiligung an der Organträgerin veräußern möchte. Der Beitrag untersucht die gegenwärtige Rechtslage anhand eines konkreten Beispielsfalls mit ...
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