11.01.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Geschäftsführertätigkeit in Polen
Häufig werden Experten zeitlich befristet auf „Schlüsselpositionen“ in ausländischen Unternehmen eingesetzt. Mit Mitarbeiterentsendungen ins Ausland sind jedoch vielfältige steuer- und sozialversicherungsrechtliche Fragen verknüpft. Die Folgen f ür einen in Deutschland ansässigen Geschäftsführer einer polnischen Kapitalgesellschaft sowie für das aufnehmende Unternehmen in Polen werden im folgenden Beitrag erläutert.
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11.01.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Besteuerung ausländischer Künstler und Sportler
Ein Vergütungsschuldner darf einen Steuerabzug bei beschränkt Steuerpflichtigen nach § 50a EStG unterlassen, wenn die Zahlungen nach den Grundsätzen zur Liebhaberei nicht zu steuerpflichtigen Einkünften des ausländischen Vergütungsgläubigers führen. Daneben ist die Verdoppelung des Steuersatzes auf den Nettobetrag bei der Berücksichtigung von Aufwendungen EU-rechtswidrig. Mit dieser aktuellen Rechtsprechung hat der BFH der bisher gängigen Verwaltungspraxis widersprochen. Die ...
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11.01.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Außergewöhnliche Belastungen
Die Bedürftigkeit bei Unterhaltszahlungen an im Ausland lebende Verwandte oder Ehegatten bedarf einer konkreten Betrachtung des Einzelfalls; gegebenenfalls scheidet die steuerliche Berücksichtigung als außergewöhnliche Belastung aus. Diese Auffassung hat der BFH erneut bekräftigt. Die aktuelle Entscheidung hat Bedeutung für eine Vielzahl von in Deutschland lebenden Ausländern, die Unterhaltszahlungen an Angehörige im Ausland leisten und diese im Inland steuerlich geltend machen wollen ...
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11.01.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Abweichend vom Grundsatz der Steuerschuldnerschaft des leistenden Unternehmers schuldet nach § 13b UStG der Leistungsempfänger die Umsatzsteuer, wenn der Leistungserbringer im Ausland ansässig und damit dem Zugriff des deutschen Fiskus weitestgehend entzogen ist. Diese Auslandsansässigkeit wird zwar in § 13b Abs. 4 UStG (seit 1.7.10: § 13b Abs. 7 UStG) definiert. Der BFH hat den EuGH nun jedoch aufgrund von Auslegungsschwierigkeiten um eine Vorabentscheidung zum Begriff der ...
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11.01.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerreform Liechtenstein
Die Regierung hat in ihrer Sitzung vom 21.12.10 die Verordnung zum neuen Steuergesetz verabschiedet. Damit sind alle Voraussetzungen geschaffen, damit das neue Steuergesetz wie geplant am 1.1.11 in Kraft treten kann. Das neue Steuergesetz setzt europaweit neue Maßstäbe. So werden beispielsweise alle Unternehmen pauschal mit der neu eingeführten „Flat-Rate“ von 12,5 % besteuert. Weiterhin werden die Voraussetzungen für die Anwendung der Privatvermögensstruktur (PVS) geregelt. Als PVS ...
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11.01.2011 · Fachbeitrag aus PIStB · Außensteuergesetz
Ein in kaufmännischer Weise eingerichteter Betrieb eines Versicherungsunternehmens im Sinne der Aktivitätsklausel des § 8 Abs. 1 Nr. 3 AStG a. F. kann nach einem aktuellen BFH-Urteil auch gegeben sein, wenn die ausländische Tochtergesellschaft durch einen Betriebsführungsvertrag ein anderes Unternehmen mit der Ausführung des Versicherungsgeschäfts betraut hat (BFH 13.10.10, I R 61/09, Abruf-Nr. 104181).
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08.12.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Auslandsinvestition
Der folgende Musterfall stellt die steuerlichen Chancen und Risiken einer Outboundinvestition einer deutschen GmbH & Co. KG in eine niederländische Betriebsstätte dar. Darüber hinaus wird aufgezeigt, wie sich für die Unternehmensgruppe weitere Steuervorteile erschließen lassen, wenn man die österreichische Gruppenbesteuerung in das Modell einbindet.
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08.12.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Der praktische Fall
Wenn international operierende Konzerne betriebliche Tätigkeiten, z.B. Geschäftsleitung, Forschung- und Entwicklung, Produktion oder
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ertrieb, von einem Staat auf verbundene Unternehmen in einen anderen Staat verlagern, spricht man steuerlich von Funktionsverlagerungen. Für eine solche Verlagerung kann es eine Vielzahl von betriebswirtschaftlichen Gründen geben. Das können niedrigere Produktionskosten im Ausland sein, aber auch sonstige Standortvorteile, wie mögliche ...
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08.12.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Doppelbesteuerungsabkommen
Stückzinsen aus dem Verkauf einer brasilianischen Anleihe gehören nicht zu den Zinseinkünften i.S. des Art. 11 OECD-MA und können daher keine Anrechnung fiktiver Quellensteuer auslösen, so die Kernaussage einer kürzlich vom BFH veröffentlichten Entscheidung. In seinem Urteil hat sich der BFH zwar noch mit der alten Rechtslage und dem zwischenzeitlich gekündigten DBA-Brasilien befassen müssen, aber die Entscheidung ist auf zahlreiche andere DBA übertragbar, in denen Deutschland die ...
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08.12.2010 · Fachbeitrag aus PIStB · Doppelbesteuerungsabkommen
Die beiden Finanzminister aus Deutschland und der Schweiz paraphierten bereits am 26.3.10 das Änderungsprotokoll zum DBA-Schweiz. Am 27.10.10 wurde es dann endlich unterschrieben. Diese doch recht lange Unterbrechung war notwendig, um in zusätzlichen Verhandlungen eine Lösung für unversteuertes (Alt-)Vermögen zu prüfen. Zentrale Änderung im DBA-Schweiz selbst ist die Umsetzung der sog. großen Amtshilfeklausel entsprechend Art. 26 OECD-MA. Es gibt aber auch weitere wichtige Änderungen, ...
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