19.12.2012 · Nachricht aus PIStB · Bekämpfung der Steuerhinterziehung
Am 1.1.13 treten neue EU-Vorschriften in Kraft, die es den Mitgliedstaaten leichter machen, die ihnen geschuldeten Steuern zu berechnen und zu erheben. Die Richtlinie über die Zusammenarbeit der Verwaltungsbehörden im Bereich der Besteuerung bildet die Grundlage für eine engere Zusammenarbeit und einen verbesserten Informationsaustausch zwischen den Steuerbehörden in der EU. Einer der wichtigsten Aspekte der Richtlinie ist die Aufhebung des Bankgeheimnisses: Ein Mitgliedstaat kann es nicht ...
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14.12.2012 · Nachricht aus PIStB · Finanztransaktionssteuer
Elf EU-Staaten, die die Einführung einer Finanztransaktionssteuer (FTS) geplant hatten, haben am 12.12.12 die klare Zustimmung der Abgeordneten erhalten. Zusammen repräsentieren sie 90 % des BIP der Eurozone. Das Parlament hat seit langem eine FTS verteidigt, um Finanzmarktakteure stärker für die Bewältigung der Krise, die sie ausgelöst haben, in die Verantwortung zu nehmen und um sie davon abzuhalten, übermäßige Risiken einzugehen (EU-Parlament, Pressemitteilung vom 12.12.12).
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14.12.2012 · Nachricht aus PIStB · Vermittlungsausschuss
Die Ländermehrheit blockiert mehr Steuergerechtigkeit und schützt deutsche Steuerhinterzieher in der Schweiz. Erreicht hat die Bundesregierung einen höheren Steuer-Grundfreibetrag. Zudem werden 35 Millionen Beschäftigte und ihre Arbeitgeber bei Dienstreisen steuerlich von Bürokratie und Kosten entlastet.Im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat hat die Ländermehrheit dem Steuerabkommen mit der Schweiz und dem Abbau der kalten Progression die Zustimmung verweigert. Auch der ...
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13.12.2012 · Nachricht aus PIStB · Nach Scheitern des Steuerabkommens
Das von der Bundesregierung ausgehandelte Steuerabkommen mit der Schweiz scheiterte im Vermittlungsausschuss endgültig am Widerstand von SPD und Grünen. Nachdem die Schweizer Regierung bisher Nachverhandlungen rigoros ausgeschlossen hat, rudert die Regierungschefin nun zurück: Sie hält ein neues Abkommen zwischen beiden Ländern nicht für ausgeschlossen.
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13.12.2012 · Nachricht aus PIStB · Keine Einigung im Vermittlungsausschuss
Die Chancen auf eine Einigung waren gering. Gestern lehnten im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat die Vertreter von SPD und Grünen Nachverhandlungen zum Steuerabkommen mit der Schweiz ab. Damit ist im Steuerstreit zwischen Deutschland und der Schweiz das vereinbarte Abkommen endgültig vom Tisch.
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07.12.2012 · Nachricht aus PIStB · Bekämpfung von Steuerhinterziehung und Steuerumgehung
Die EU-Kommission hat am 6.12.12 einen Aktionsplan für ein effektiveres Vorgehen der EU gegen Steuerhinterziehung und Steuerumgehung vorgelegt. Er enthält einen umfassenden Maßnahmenkatalog für sofortige und künftige Maßnahmen, um den Mitgliedstaaten zu helfen, ihre Steuergrundlagen zu schützen und die Milliarden Euro an Steuern einzuziehen, die ihnen rechtmäßig zustehen (s. EU-Kommission, Pressemitteilung vom 6.12.12).
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06.12.2012 · Nachricht aus PIStB · Steuerabkommen mit der Schweiz
Die Länderkammer versagte der Vereinbarung, mit der der jahrzehntelange Steuerstreit zwischen beiden Ländern beigelegt werden sollte, mit den Stimmen der von SPD und Grünen regierten Länder die Zustimmung. Nachverhandlungen lehnt Bern ab. Eine Verständigung im Vermittlungsausschuss am 12.12.12 kann es deshalb nur darüber geben, dass z.B. der Bund seinen Anteil an den erhofften Steuer-Milliarden den Ländern überlässt, sich deren Zustimmung also erkauft.
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30.11.2012 · Nachricht aus PIStB · Innergemeinschaftliches Verbringen
Die Vereinfachungsregelung nach Abschnitt 1a.2 Abs. 14 Umsatzsteuer-Anwendungserlass (UStAE) wurde im Jahr 1993 bei Einführung der Vorschrift für die Besteuerungen des Handels zwischen den Mitgliedstaaten als Vereinfachung für Unternehmer, die zuvor § 3 Abs. 8 Umsatzsteuergesetz (UStG) in Anspruch nehmen konnten, geschaffen und zielte ausschließlich auf Beförderungslieferungen von Großhändlern im grenznahen Raum ab. Eine Anwendung der Vereinfachungsregelung auf Versendungsfälle war ...
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30.11.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · Steuerfreistellung von Eigenkapitalverzinsung
Formen der hybriden Finanzierung können ein attraktives Mittel zur internationalen Konzernfinanzierung sein. Durch unterschiedliche Abgrenzungskriterien von Eigen- und Fremdkapital im Quellen- und Empfängerstaat können Qualifikationskonflikte und somit sog. „weiße Einkünfte“ entstehen. Bislang bestand Rechtsunsicherheit für den Steuerpflichtigen darüber, wie sich ein Qualifikationskonflikt auf die Besteuerung von hybriden Finanzierungsformen auswirkt. Der BFH hat nun mit einer ...
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30.11.2012 · Fachbeitrag aus PIStB · DBA-Österreich
Vergütungen, die eine im Ausland ansässige Gesellschaft für die Überlassung von Fernsehübertragungsrechten an Sportveranstaltungen von einer im Inland ansässigen Gesellschaft erhält, können in Deutschland nicht besteuert werden – so der BFH in einem aktuellen Urteil
(BFH 13.6.12, I R 41/11, BFH/NV 12, 1722, Abruf-Nr. 122757 ).
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