31.08.2015 · Fachbeitrag aus PIStB · Erbfälle mit Auslandsbezug
Ab dem 17.8.15 ist bei Erbfällen mit Auslandsbezug die EU-Erbrechtsverordnung zu beachten. Sie gilt in allen EU-Mitgliedstaaten mit Ausnahme Großbritanniens, Irlands und Dänemarks. Danach kommt nunmehr grundsätzlich das Erbrecht desjenigen Staates zur Anwendung, in dem der Erblasser seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte.
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28.08.2015 · Fachbeitrag aus PIStB · Umsatzsteuer
Reihengeschäfte sind in Zeiten zunehmend globalisierter Geschäftsbeziehungen bei vielen Unternehmen inzwischen ein Alltagsphänomen. Nachdem EuGH und BFH jedoch seit 2010 in diversen Entscheidungen die bisherige „Reihengeschäfts-Sichtweise“ der Finanzverwaltung Stück für Stück demontierten (ohne dass die BMF-Weisungslage angepasst wurde) hat der BFH nun mit zwei aktuellen Entscheidungen einen weiteren Pfeiler der BMF-Grundsätze gefällt (BFH 25.2.15, XI R 15/14 und XI R 30/13, DStR ...
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28.08.2015 · Fachbeitrag aus PIStB · Beschränkte Steuerpflicht
Die grenzüberschreitende Rechteüberlassung gewinnt besondere Brisanz dadurch, dass im Fall eines nicht ordnungsgemäß durchgeführten Steuerabzugs der inländische Vergütungsschuldner regelmäßig als Haftungsschuldner herangezogen wird (§ 50a Abs. 5 S. 4 EStG). Praktische Erfahrungen zeigen, dass es bei diesem Thema im Rahmen steuerlicher Außenprüfungen – nicht zuletzt wegen der damit regelmäßig verbundenen, hohen materiellen Auswirkungen – oftmals zu Streitfällen zwischen ...
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27.08.2015 · Fachbeitrag aus PIStB · Einkommensteuer
Erteilt die Ausländerbehörde rückwirkend einen Aufenthaltstitel, der einen Kindergeldanspruch nach § 62 Abs. 2 EStG begründet, hat dies für den Kindergeldbezug keine Rückwirkung. Denn hierfür ist der Besitz eines Aufenthaltstitels erforderlich. Der Kindergeldanspruch setzt demnach voraus, dass der Kindergeldberechtigte im maßgeblichen
Anspruchszeitraum den Titel auch wirklich in Händen hält (BFH 15.2.15,
III R 19/14, BFH/NV 15, 1167).
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27.08.2015 · Fachbeitrag aus PIStB · Fallreihe zum Außensteuergesetz
Insbesondere multinationale Unternehmen nutzen die Steuerplanung als ein wichtiges Instrument der Gewinnmaximierung und haben den Bogen dabei teilweise überspannt. Durch kreative Gestaltungen wurden die Steuerbemessungsgrundlagen in Hochsteuerländern unverhältnismäßig stark ausgehöhlt und durch den konzerninternen Leistungsaustausch Gewinne in Niedrigsteuerländer verlagert – fernab der wirtschaftlichen Wertschöpfung. Um dieser Problematik entgegenzutreten und die Sicherung von ...
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20.08.2015 · Fachbeitrag aus PIStB · Währungsverluste
Wenn man im Zusammenhang mit der Rechtsprechung des EuGH das Stichwort „Währungsverluste“ hört, wird man unwillkürlich an das EuGH-Urteil in der Rechtssache Deutsche Shell AG denken (EuGH 28.2.08, C-293/06, BStBl II 09, 976; s. auch Lavrelashvili, PIStB 08, 85). Aber wie so oft bei scheinbar vergleichbaren Entscheidungen liegen die Unterschiede, die zu unterschiedlichen Endurteilen führen, in den leicht zu übersehenden Kleinigkeiten. So war es auch in der aktuellen Entscheidung des ...
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05.08.2015 · Nachricht aus PIStB · USA
Das Einkommen der Clintons kann sich sehen lassen. Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton und ihr Ehemann US-Ex-Präsident Bill haben zwischen 2007 und 2014 mehr als 139 Mio. Dollar (rund 127 Mio. Euro) verdient. Das geht aus Steuererklärungen hervor, die das Wahlkampfteam veröffentlichte (s. auch Pressemitteilung von Hillary Clinton vom 31.7.15).
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