02.02.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Einkommensteuer
§ 3 Nr. 26 EStG hat in seiner langen Geschichte seit 1980 so manche Änderung erfahren, auch aufgrund der Rechtsprechung des EuGH. So wurde die Vorschrift durch das Jahressteuergesetz 2009 dahingehend geändert, dass auch die Tätigkeit für eine juristische Person, die in einem Mitgliedstaat der EU oder des EWR ansässig ist, begünstigt ist. In einem aktuellen Urteil hatte sich der EuGH wiederum mit § 3 Nr. 26 EStG zu befassen. Hierbei ging es um die Frage, ob aufgrund des sog.
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02.02.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Gesellschafterfremdfinanzierung
Gewinnminderungen im Zusammenhang mit einer Beteiligung an einer anderen Kapitalgesellschaft sind nicht abzugsfähig, so die Vorschrift des § 8b Abs. 3 KStG. Für Garantieübernahmen und Ausfälle von Darlehensforderungen bzw. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die im Zusammenhang mit einer britischen Enkelgesellschaft stehen, gilt dies bei einer Beteiligung von mehr als 25 %, es sei denn, bei Forderungsausfällen gelingt ein Drittvergleich. Die Korrektur nach § 8b Abs. 3 S. 4 ff.
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02.02.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Thailand
Trotz der politisch volatilen Situation werden in Thailand in der Zukunft bedeutende Investitionen in den Ausbau der Infrastruktur und des Energiesektors erwartet. Begünstigende Faktoren sind u. a. die fortschreitende technologische Modernisierung des Landes, die Integration Thailands innerhalb der neu geschaffenen Asean Economic Community (AEC) sowie ein abnehmendes Interesse an den klassischen Investitionszielen in Asien (China, Indien, Japan etc.). Anlagenbauer, die sich geschäftlich in ...
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30.01.2017 · Nachricht aus PFB · Steuern in Bildern
Noch ein Blog zum Thema Steuern? Aber sicher! Steuerberater Steve hat jetzt seinen eigenen Blog mit interessanten Fakten aus der Branche – visuell aufbereitet in leicht verständlichen Infografiken.
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24.01.2017 · Nachricht aus PIStB · Einkommensteuer
Der 7. Senat des Finanzgerichts Münster hat mit Urteil vom 6. Dezember 2016 (Az. 7 K 3225/13 E) entschieden, dass die Berechnung des Anteils am Kapital einer nach US-amerikanischem Recht gegründeten Inc. für Zwecke des § 17 EStG nicht nach den tatsächlich im Streubesitz befindlichen Anteilen erfolgen kann (s. auch FG Münster, Mitteilung vom 16.1.17 zum Urteil 7 K 3225/13 vom 6.12.16).
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24.01.2017 · Nachricht aus PIStB · Geldwäschebekämpfung
Die Abgeordneten fordern, dass die EU-Kommission ihre „schwarze Liste“ von Ländern, die ein Geldwäsche- oder Terrorismusfinanzierungsrisiko darstellen, überarbeitet. In einer entsprechenden Entschließung, die sie am 19.1.17 angenommen haben, fordern sie, dass die Liste erweitert werden sollte, um z. B. auch Staaten, die Steuerdelikte ermöglichen (s. auch EU-Parlament, Pressemitteilung vom 19.1.17).
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18.01.2017 · Nachricht aus PIStB · Einkommensteuer
Überlassen ausländische Autoren oder Journalisten einem deutschen Medienunternehmen ihre Werke zur umfassenden Nutzung, ist ein Steuerabzug nach § 50a EStG vom Honorar vorzunehmen. Nach zwei jetzt veröffentlichten Entscheidungen des FG Köln gilt dies auch für den Fall, dass ein sog. „total buy out“ vorliegt, d. h. sämtliche Rechte gegen eine Pauschalvergütung übertragen werden (FG Köln, 28.9.16, 3 K 2206/13; FG Köln 25.8.16, 13 K 2205/13; s. auch FG Köln, Pressemitteilung vom ...
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17.01.2017 · Nachricht aus PIStB · Gewerbesteuer
Das FG Münster hat in einem am 16.1.17 veröffentlichten Beschluss vom 20.9.16 (Az. 9 K 3911/13 F) erhebliche Zweifel daran geäußert, dass die einschlägige gewerbesteuerliche Kürzungsvorschrift (§ 9 Nr. 7 GewStG, sog. internationales Schachtelprivileg) mit der Kapitalverkehrsfreiheit, die auch Investitionen in Nicht-EU-Ländern schützt, vereinbar ist. Das FG hat daher dem EuGH die Fragen zur Vorabentscheidung vorgelegt ((FG Münster, Beschluss vom 20.09.2016 - 9 K 3911/13 F; s. auch ...
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10.01.2017 · Nachricht aus PIStB · Europäische Kommission
Die Kommission hat heute das Inkrafttreten neuer Vorschriften begrüßt, die gewährleisten sollen, dass den Mitgliedstaaten alle von ihnen benötigten Informationen über Steuervorbescheide für multinationale Unternehmen, die in anderen EU‑Ländern erteilt werden, zur Verfügung stehen (Pressemitteilung der Europäischen Kommission IP/16/4494 vom 3.1.17).
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04.01.2017 · Fachbeitrag aus PIStB · Abkommenspolitik
Mit Panama besteht kein allgemeines Doppelbesteuerungsabkommen (DBA). Das vorliegende Abkommen – das erste dieser Art mit Panama überhaupt – regelt die steuerliche Behandlung von Einkünften aus dem internationalen Luft- und Schiffsverkehr (s. auch BMF-Mitteilung vom 13.12.16).
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