27.11.2007 · Fachbeitrag ·
Virushepatitis
Eine chronische Infektion mit dem Hepatitis C-Virus (HCV) kann für eine Glomerulonephritis prädestinieren, die zum terminalen Nierenversagen führt. US-Wissenschaftler haben anhand der Daten von 474.369 Veteranen nachgewiesen, dass HCV-seropositive Menschen unter 70 Jahren tatsächlich ein erhöhtes Risiko haben, dialysepflichtig zu werden oder aufgrund eines terminalen Nierenversagens eine Nierentransplantation zu benötigen. Bei den Studienteilnehmern wurden zwischen Anfang Oktober 2000 und Ende September 2001 ...
27.11.2007 · Fachbeitrag ·
Chronische Niereninsuffizienz
Bei Patienten mit chronischem nicht-diabetischen Nierenversagen im Stadium 3-4 ist außer dem Serum-Kreatinin-Wert und der glomerulären Filtrationsrate (GFR) auch der Serumspiegel des Cystatin C zur Beurteilung der ...
27.11.2007 · Fachbeitrag ·
Orale Kontrazeption
Bei Frauen, die mit der Pille verhüten, steigt das Risiko eines Zervixkarzinoms mit der Einnahmedauer: Bei mindestens fünfjähriger Einnahme ist das Zervix-Ca-Risiko im Vergleich zu Frauen, die nie die Pille nahmen, ...
27.11.2007 · Fachbeitrag ·
Hepatozelluläres Karzinom
Die Inzidenz des hepatozellulären Karzinoms (HCC) ist zwischen 1982 und 1994 in den USA und den meisten Regionen Europas stabil geblieben. Nur in Südeuropa gibt es einen deutlichen Zuwachs, was auf vermehrte Infektionen mit Hepatitis B und C sowie einen gesteigerten Alkoholkonsum zurückgeführt wird. In Südeuropa erkrankten zwischen 1992 und 1994 zwölf von 100.000 Männern und drei von 100.000 Frauen an HCC. Die niedrigste HCC-Inzidenz wurde in Nordeuropa ermittelt: Mit drei von 100.000 Männern und weniger ...
27.11.2007 · Fachbeitrag ·
Malignome des blutbildenden Systems
Patienten, die wegen einer malignen Erkrankung des blutbildenden Systems eine Hochdosis-Chemotherapie und allogene hämatopoetische Stammzelltransplantation erhalten, müssen mit länger anhaltenden Problemen in ihrem ...
27.11.2007 · Fachbeitrag ·
Hüftfraktur
Durch einmal jährliche Infusionen von Zoledronat kann bei älteren Patienten nach einer Hüftfraktur das Risiko für erneute Frakturen und die Sterberate deutlich verringert werden. Das hat eine Multicenterstudie mit 2.
27.11.2007 · Fachbeitrag ·
Meta-Analyse
Der hohe Nutzen einer Supplementation von Kalzium und Vitamin D zur Prophylaxe osteoporotischer Frakturen ist durch eine Metaanalyse von 29 randomisierten Studien mit insgesamt 63.897 Osteoporose-Patienten belegt worden. 92 Prozent der Teilnehmer waren Frauen. Das mittlere Alter betrug 68 Jahre. Im Verlauf einer Behandlung von im Mittel 3,5 Jahren wurde die Frakturrate um 12 Prozent gesenkt. In Studien mit hoher Therapie-Compliance konnte die Frakturrate sogar um 24 Prozent gesenkt werden. Insgesamt mussten ...