18.12.2015 · Fachbeitrag ·
Hypertonie
Ob und wie stark eine Weißkittelhypertonie, das heißt normale Blutdruckwerte zuhause (< 135/85 mmHg) und erhöhte in der Praxis (≥ 140/90 mmHg), das kardiovaskuläre Risiko erhöht, wird kontrovers diskutiert. Laut einer neuen Untersuchung bei rund 3.000 Teilnehmern der Dallas Heart Study, die Hälfte Afroamerikaner, ist die Weißkittelhypertonie ein unabhängiger kardiovaskulärer Risikofaktor. 3 % der Patienten zeigten dieses Phänomen. Noch relevanter für die Praxis ist aber eine maskierte Hypertonie ...
18.12.2015 · Fachbeitrag ·
Systolische Herzinsuffizienz
Eine zentrale Schlafapnoe ist eine häufige Komorbidität bei systolischer Herzinsuffizienz und kann die Prognose der Patienten weiter beeinträchtigen. Da liegt es nahe, dass die übliche Atemtherapie bei zentraler ...
18.12.2015 · Fachbeitrag ·
Epidemiologie
Zwischen Ruhefrequenz und Mortalität wurde schon häufiger ein Zusammenhang gefunden, aber die Daten sind uneinheitlich. Eine Meta-Analyse von 46 Studien mit insgesamt über 1,2 Millionen Teilnehmern hat nun die ...
18.12.2015 · Fachbeitrag ·
Epidemiologie
Angeborene Herzfehler sind laut neuen kanadischen Daten einer der stärksten Prädiktoren für Schlaganfälle. Von den fast 30.000 Patienten mit angeborenem Herzfehler erlitten 9 % der Männer und 7 % der Frauen mindestens einen Schlaganfall vor dem 65. Lebensjahr, meistens einen ischämischen. Das Risiko für einen ischämischen Schlaganfall vor dem 55. Lebensjahr war im Studienkollektiv neun- bis zwölfmal höher als in der Allgemeinbevölkerung. Aber auch das Risiko eines hämorrhagischen Schlaganfalls vor ...
18.12.2015 · Fachbeitrag ·
Sekundärprävention
Anleitungen zu einem aktiven Lebensstil während einer kardiologischen Reha bringen offenbar in der Praxis nicht allzu viel. In einer kanadischen Studie bei rund 260 KHK-Patienten, im Mittel 64 Jahre alt, verbrachten ...
18.12.2015 · Fachbeitrag ·
Akutes Koronarsyndrom (ACS)
In kontrollierten Studien wurden die Vorteile frühzeitiger invasiver Therapien bei ACS-Patienten bereits dokumentiert. Registerdaten aus Dänemark unterstreichen nun, dass dies auch für die Praxis gilt.
18.12.2015 · Fachbeitrag ·
Diastolische Herzinsuffizienz
Herzinsuffizienz-Patienten mit erhaltener Pumpfunktion sind schwierig zu behandeln. Häufig wird zur Verbesserung der Belastbarkeit ein Nitrat eingesetzt. Eine randomisierte, doppelblinde Cross-over-Studie aus den USA konnte die Wirksamkeit dieser Therapie allerdings bei 110 Patienten mit diastolischer Herzinsuffizienz nicht bestätigen. Im Verlauf einer jeweils sechswöchigen Therapie wurden die Hälfte der Patienten mit Isosorbidnitrat (Aufdosierung von 30 mg auf 60 mg bis 120 mg einmal täglich) oder Placebo ...