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  • ·Fachbeitrag ·Therapiesicherheit

    Bei der kardiovaskulären Sicherheit keine Unterschiede zwischen Celecoxib, Ibuprofen, Naproxen

    | Eine längerfristige Therapie mit nicht-selektiven NSAR erhöht bekanntlich das kardiovaskuläre Risiko der Behandelten. Unklar war bis dato, wie im Vergleich dazu das kardiovaskuläre Risiko von Celecoxib zu beurteilen ist. Laut einer randomisierten Vergleichsstudie bei rund 24.000 Patienten mit Arthrose oder Rheumatoider Arthritis ist das kardiovaskuläre Risiko unter Celecoxib (im Mittel 210 mg/Tag) nicht höher als bei Einsatz von Ibuprofen (im Mittel 2.045 mg/Tag) oder Naproxen (im Mittel 850 mg/Tag). |

     

    Die Nachbeobachtungszeit betrug im Schnitt 34 Monate; in dieser Zeit beendeten allerdings die meisten Studienteilnehmer die Therapie oder brachen das Monitoring ab. Beim primären Endpunkt (kardiovaskulärer Tod, Herzinfarkt, Schlaganfall) gab es kaum Unterschiede zwischen den drei Gruppen: In der Intention-to-treat-Analyse betrug die Rate 2,3 % in der Celecoxib-Gruppe im Vergleich zu 2,7 % unter Ibuprofen und 2,5 % unter Naproxen. Bei den Studienteilnehmern unter fortlaufender Therapie betrugen die entsprechenden Raten 1,7 % versus 1,9 % und 1,8 %. Wie zu erwarten schnitt Celecoxib bei der gastrointestinalen Verträglichkeit signifikant besser ab als Ibuprofen und Naproxen. Das Risiko für renale Komplikationen war unter Celecoxib signifikant niedriger als unter Ibuprofen; im Vergleich zu Naproxen gab es keine Unterschiede.

     

    Quelle