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  • · Fachbeitrag · Sicherheit

    Body-Cams könnten Gewaltausbrüche und Zwangsmaßnahmen in der Psychiatrie reduzieren

    | Körperkameras (Body-Cams) haben bei der Polizei schon zu weniger Einsätzen mit Gewaltanwendung und weniger Beschwerden gegen die Polizisten gefürt. Auch in einer psychiatrischen Klinik in Northampton/Großbritannien wurden Body-Cams nun erfolgreich getestet. |

     

    Von Dezember 2016 bis März 2017 führte auf fünf Stationen der Klinik jeweils eine Pflegekraft pro Schicht die Kamera mit und schaltete sie ein, wenn eine Situation mit einem Patienten zu eskalieren drohte. In derselben Vorjahresperiode wurden 41-mal Zwangsmaßnahmen angewandt. Diese Zahl reduzierte sich auf 18 während der Kamerastudie.

     

    MERKE | Auf drei der fünf Stationen kam es überdies zu weniger Gewaltausbrüchen seitens der Patienten. So hörte etwa eine Patientin auf, gegen die Tür zu treten, als ihr bewusst wurde, dass sie gefilmt wird. Verbale Attacken hingegen nahmen auf drei Stationen zu. Sowohl die Mitarbeitenden als auch die Patienten begrüßten die Kameras. Die Patienten fanden z. B., dies führe zu besserer Behandlung. Auch die Zahl an Beschwerden ging zurück. Die Mitarbeiter hatten den Eindruck, dass beide „Parteien“ ihr Verhalten besserten, wenn sie gefilmt wurden.