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  • 22.10.2013 · Fachbeitrag · Prostatakrebs

    DGU plädiert für differenziertes PSA-Screening

    | In der anhaltenden Diskussion über die Risiken der Überdiagnose von Prostatakrebs durch PSA-Tests hat sich die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) auf ihrem Jahreskongress in Dresden für differenzierte PSA-Tests nach dem individuellen Erkrankungsrisiko und gegen ein PSA-Massen­screening in einheitlichen Zeitabständen ausgesprochen. Zur Ermittlung des individuellen Risikos wird in der von der Deutschen Krebshilfe finanzierten Probase-Studie ab 2014 die risikoadaptierte Früherkennung getestet. In der Studie werden die Vorsorgeintervalle von der Messung des Baseline-PSA-Wertes bei Männern im Alter von 45 bzw. 50 Jahren abhängig gemacht. 
Außerdem sollen Männer ab 45 Jahren in den Entscheidungsprozess einbezogen und über Nutzen und Risiken von PSA-Tests besser aufgeklärt werden. Dafür hat die DGU einen PSA-Flyer erarbeitet, der in den Wartezimmern deutscher Urologen ausgelegt werden soll. |