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Schlafmangel steigert die Schmerzempfindlichkeit

| Akuter oder chronischer Schlafmangel erhöht möglicherweise die Schmerzempfindlichkeit. Kaffee hingegen senkt sie wieder. Das haben Forscher aus Boston am Beispiel von Mäusen herausgefunden. |

 

Die Forscher lenkten die Mäuse zur Schlafenszeit ab. Sie gaben z. B. Nistmaterial in die Käfige, um die Neugier der Tiere zu wecken und sie zwölf Stunden lang wach zu halten. Dann prüften die Forscher, wie die übermüdeten Tiere auf Schmerzreize durch eine heiße Platte reagierten. Das Ergebnis: Je müder die Tiere, desto stärker empfanden sie Schmerz. Schmerzmittel und Morphium konnten die Schmerzüberempfindlichkeit nicht beheben. Allerdings stellten Kaffee und ein Medikament zur Behandlung der Schlafkrankheit das normale Schmerzempfinden wieder her.

 

Die Forscher halten für möglich, dass auch Menschen mit Schlafmangel ein erhöhtes Schmerzempfinden haben. Die Experimente könnten erklären, warum Koffein ein beliebter Zusatzstoff von Schmerz- und Aufputschmitteln sei. Eine Lösung seien die Medikamente nicht. Wer schmerzempfindlich sei, solle ausreichend schlafen.

 

PRAXISHINWEIS | Diesen Beitrag erhalten Sie als Download-Dokument unter der Abruf-Nr. 44771077.

 

 

Quelle

  • Alexandre, C. et al.: Decreased alertness due to sleep loss increases pain sensitivity in mice, Nature Medicine 2017, 23: 768-774; doi:10.1038/nm.4329
Quelle: ID 44771275