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·Fachbeitrag ·Patienteninformation

Medikamente verhindern Autounfälle von ADHS-Patienten

| Viele Studien deuten darauf hin, dass ADHS-Patienten ein erhöhtes Risiko für Autounfälle haben. Nun haben schwedische Forscher herausgefunden, dass erkrankte Personen weniger Unfälle verursachen, wenn sie ADHS-Medikamente einnehmen. |

 

Die Wissenschaftler werteten Daten von 150 Millionen US-Versicherten aus. 2,3 Millionen von ihnen waren mindestens 18 Jahre alt und hatten eine ADHS-Diagnose. Die Forscher analysierten, wann die Patienten ein Medikament erhielten und wann sie wegen eines Unfalls als Notfall ins Krankenhaus kamen. Sie fanden heraus, dass die Gefahr für einen Verkehrsunfall bei Männern ohne ADHS-Medikation um 38 Prozent höher ist als mit ADHS-Mitteln. Bei Frauen lag sie um 42 Prozent höher.

 

Den Zahlen zufolge ließe sich mehr als jeder fünfte Unfall (22 Prozent) mit Personenschaden bei ADHS-Kranken verhindern, wenn sie regelmäßig ihre Medikamente nehmen würden. Allerdings sagt die Studie nichts über Unfälle ohne Personenschaden. Wie viel seltener Verkehrsunfälle insgesamt unter der Medikation auftreten, lasse sich nicht sagen.

 

PRAXISHINWEIS | Diesen Beitrag erhalten Sie als Download-Dokument unter der Abruf-Nr. 44774202.

 

 

Quelle

  • Chang Z. et al.: Association Between Medication Use for Attention-Deficit/Hyperactivity Disorder and Risk of Motor Vehicle Crashes, JAMA Psychiatry 2017; 74(6): 597-603, doi:10.1001/jamapsychiatry.2017.0659
Quelle: ID 44775814