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In Deutschland ist riskanter Alkoholkonsum rückläufig

| Die Aufklärungskampagnen wirken: Der riskante, also gesundheitsschädliche Alkoholkonsum ist in Deutschland deutlich zurückgegangen. Zwischen 1990 und 1992 sowie zwischen 2008 und 2011 sank er in der Altersgruppe von 23 bis 69 Jahren sowohl bei Frauen (von 50,9% auf 13,6%) als auch bei Männern (von 52,6% auf 18,3%). Dennoch liegt der Pro-Kopf-Konsum von Reinalkohol über dem Durchschnitt der EU-Mitgliedsstaaten. Das geht aus einer Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland des Robert-Koch-Instituts hervor. |

 

Überraschend: Eine besondere Risikogruppe sind gutsituierte Frauen in den Fünfzigern. Sie trinken öfter Alkohol in riskanter Menge als Frauen mit mittlerem und niedrigem sozialen Status. Als riskant gilt bei Männern etwa ein halber Liter Bier oder ein Viertelliter Wein pro Tag. Bei Frauen ist bereits die Hälfte dieser Menge kritisch.

 

Der Alkoholkonsum von Jugendlichen bleibt in der Studie unbeachtet. Sorge bereitet den Forschern das sogenannte Komatrinken. Doch auch dort sei der Zenit möglicherweise überschritten.

 

PRAXISHINWEIS | Diesen Beitrag erhalten Sie als Download-Dokument unter der Abruf-Nr. 44432820.

 

 

Quelle

  • Lange C et al.: Alkoholkonsum von Erwachsenen in Deutschland: Riskante Trinkmengen, Folgen und Maßnahmen. Journal of Health Monitoring 2016, 1 (1): 2–21
Quelle: ID 44432857