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·Fachbeitrag ·Patienteninformation

Gebrochenes Herz hat verschiedene Auslöser

| Das Broken-Heart-Syndrom äußert sich wie ein Herzinfarkt, ist aber keiner. Stattdessen handelt es sich um eine Verkrampfung des Herzmuskels, die u.a. zu einem verminderten Herzschlag führt. Wichtige Trigger sind zum Beispiel der Verlust eines geliebten Menschen, Streit und Infektionen. Frauen nach den Wechseljahren sind besonders häufig betroffen. |

 

Nun rückten Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) körperlichen Stress als Auslöser in den Mittelpunkt. Sie analysierten Daten von 84 Patienten aus vier Jahren. Dabei fanden sie heraus, dass Männer eher durch Infektionen oder Unfälle an gebrochenem Herzen erkranken, Frauen hingegen durch emotionalen Stress.

 

Emotional belastete Broken-Heart-Patienten leiden meistens unter Brustschmerzen, während akut Erkrankte vor allem Luftnot erleben. Ist körperlicher Stress wie ein Unfall oder eine Entzündung der Auslöser, verschlechtern sich die Prognosen beider Geschlechter erheblich. Es kann zu Herz-Rhythmus-Störungen, Herzinfarkt und sogar bis zum Tod kommen.

 

PRAXISHINWEIS | Diesen Beitrag erhalten Sie als Download-Dokument unter der Abruf-Nr. 44773995.

 

 

Quelle

  • El-Battrawy I. et al.: Comparison and Outcome Analysis of Patients with Takotsubo Cardiomyopathy Triggered by Emotional Stress or Physical Stress. Frontiers in Psychology 2017, online 27.04.2017, doi: https://doi.org/10.3389/fpsyg.2017.00527
Quelle: ID 44775810