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  • ·Fachbeitrag ·Entzündliche Darmerkrankungen

    Vorsicht vor Titandioxid in Lebensmitteln!

    | Aufgrund von Daten aus Zellkulturen, Mäusemodellen und von Patienten raten Schweizer Wissenschaftler bei Darmentzündungen zum Verzicht auf Nahrungsmittel, die Titandioxid-Nanopartikel enthalten. |

     

    Die Prävalenz entzündlicher Darmerkrankungen steigt in westlichen Ländern seit Jahrzehnten, was den Einfluss von Umweltfaktoren nahe legt. Zu den „Verdächtigen“ gehören auch Nanopartikel. Am häufigsten dienen derzeit Titandioxid-Partikel (TiO2) mit einem Durchmesser von 100 bis 1000 Nanometer als Zusatz in Kosmetika, Zahnpasta, Arzneimitteln und immer mehr auch in Lebensmitteln als Zusatzstoff (E171), etwa in Kaugummis. Bereits bekannt ist, dass Patienten mit Colitis ulcerosa und gestörter Darmbarriere erhöhte TiO2-Konzentrationen im Blut haben. In Darmepithel- und Makrophagen-Zellkulturen reichern sich die TiO2-Nanopartikel an. Sie sind in der Lage, das NLRP3-Inflammasom zu aktivieren, das bei Entzündungsreaktionen eine wichtige Rolle spielt. In einem Mäusemodell führte orales TiO2 via NLRP3-Aktivierung zu stärkeren Darmentzündungen.

     

    Quelle