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  • ·Fachbeitrag ·Therapiesicherheit

    Erhöhung des kardiovaskulären Risikos unter NSAR hält bei Postinfarkt-Patienten langfristig an

    Dänische Autoren raten dazu, Postinfarkt-Patienten auch viele Jahre nach dem Akutereignis möglichst nicht mit nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) zu behandeln. In einer Studie bei knapp 100.000 Patienten mit erstmaligem Herzinfarkt, von denen 43 % nach dem Ereignis mit NSAR behandelt wurden (obwohl dies nicht empfohlen wird!), war die Einnahme dieser Substanzen im ersten Jahr nach dem Ergebnis genauso wie fünf Jahre später mit einer Erhöhung des Sterberisikos um rund 60 % verbunden. Das Risiko für einen kardialen Tod oder einen nicht-tödlichen erneuten Infarkt war unter NSAR im ersten Jahr um 30 %, im fünften Jahr um 50 % erhöht. Am höchsten war die Risikoerhöhung unter Diclofenac, gefolgt von den COX-2-Hemmern Rofecoxib und Celecoxib.

     

    Quelle

    • Schjerning Olsen A-M et al.: Long-Term Cardiovascular Risk of NSAID Use According to Time Passed After First-Time Myocardial Infarction: A Nationwide Cohort Study. Circulation 2012, published online September 10

     

    Abstract

    Quelle: Ausgabe 11 / 2012 | Seite 1 | ID 35989980