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  • · Article · Idiopathische Lungenfibrose (IPF)

    Lungenbiopsie in der Diagnostik einer IPF eventuell unnötig

    Bei der Diagnostik von Patienten mit Verdacht auf idiopathische Lungenfibrose (IPF) wird zunächst ein hochauflösendes Lungen-CT und bei nicht eindeutigen Befunden als zweiter Schritt eine chirurgische Lungenbiopsie empfohlen. Bei schwerkranken älteren Patienten ist dieser Eingiff aber risikant. Neue Studiendaten weisen nun darauf hin, dass auch bei Patienten mit IPF-Symptomen und nur möglichem UIP (usual interstitial pneumonia)-Muster, charakteristische Fribrose mit „Honigwaben“ im CT meistens eine IPF vorliegt.

     

    Bei den 315 Studienteilnehmern mit IPF im Alter von 40-80 Jahre wurde sowohl ein hochauflösendes CT als auch mit eine Lungenbiopsie durchgeführt. Bei 79 der 84 Patienten (94 %), bei denen laut CT-Befund ein mögliches UIP-Muster vorlag, konnte die Diagnose IPF durch die anschließende Lungenbiopsie gesichert werden. Bei Patienten mit IPF-Symptomen und möglichen UIP-Muster kann eventuell auf eine Lungenbiopsie zur Sicherung der Diagnose verzichtet und gleich mit der Therapie begonnen werden, schreiben die Autoren. Voraussetzung: Das CT wird von erfahrenen Spezialisten ausgewertet.

     

    Quelle