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·Fachbeitrag ·Epidemiologie

Jeder vierte Fettleibige ist ein „happy obese“

25 % bis 30 % der Fettleibigen gehören nach Daten der Tübinger Familien Studie (TÜF) zur Kategorie „happy obese“: Sie haben trotz Übergewichts keine metabolischen Probleme, ihre Insulinempfindlichkeit bleibt gut und auch die Intima-Media-Dicke als Marker eines erhöhten kardiovaskulären Risikos ist im Normbereich. Wie Professor Dr. Hans-Ulrich Häring aus Tübingen bei der Tagung der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie in Mannheim berichtete, werden für TÜF seit sechs Jahren Risikoprofile bei Menschen mit hohem Diabetesrisiko erhoben. Neben den „happy obese“ fanden sich dabei auch weniger glückliche Fettleibige: Diese sprechen auf Lebensstilinterventionen schlecht an, ihre Insulinresistenz bessert sich zwar durch Sport, erreicht aber kaum 50 % des Niveaus der glücklichen Dicken. Die „unhappy obese“ zeichnen sich laut Häring durch Fettanreicherung im Muskel und der Leber aus: „Vor allem die maligne Fettleber scheint den Weg zum Typ-2-Diabetes zu ebnen!“ Biomarker für eine maligne Fettleber sind hohe Spiegel des Proteins Fetuin A., die auch das kardiovaskuläre Risiko um bis zu vierfach erhöhen.

 

Quelle

  • Häring HU: „Pathogenese des Typ-2-Diabetes: Die Rolle von Fettleber und zerebraler Insulinresistenz“, DGE-Jahrestagung, 8. März 2012, Mannheim

 

Abstract

Quelle: Ausgabe 05 / 2012 | Seite 6 | ID 33209330