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  • ·Fachbeitrag ·Entzündlich rheumatische Erkrankungen

    EULAR gibt Empfehlungen zur KHK-Vorbeugung bei Rheuma-Patienten

    Patienten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen haben ein um rund 50 Prozent höheres Risiko für kardiovaskuläre Komplikationen als die Allgemeinbevölkerung. Die European League Against Rheumatism (EULAR) hat jetzt neue Empfehlungen zum Risiko-Management bei Patienten mit Rheumatoider Arthritis (RA), mit ankylosierender Spondylarthritis (AS) und mit Psoriasisarthritis (PsA) veröffentlicht. Rheumatologen sollten sich des erhöhten KHK-Risikos bei diesen Patientengruppen bewusst sein und seien verantwortlich für das Risikomanagement, betont die Gesellschaft. NSAR sollten mit Zurückhaltung eingesetzt werden, vor allem bei Patienten mit manifester KHK oder mit kardiovaskulären Risikofaktoren. Die Notwendigkeit von Glukokortikoiden und deren Dosierung sollten regelmäßig überprüft werden.

     

    • Weitere Empfehlungen
    • Die Krankheitsaktivität sollte optimal kontrolliert werden, auch um das kardiovaskuläre Risiko zu senken.
    • Das KHK-Risiko sollte bei allen Patienten mit entzündlich-rheumatischen Erkrankungen mindestens einmal alle fünf Jahre sorgfältig evaluiert werden. Empfohlen werden dazu Risikocharts wie SCORE. Das Ergebnis sollte bei RA-Patienten mit dem Faktor 1,5 multipliziert werden.
    • Zur Beurteilung des KHK-Risikos sollten auch Triglyzeride und HDL-Cholesterin berücksichtigt werden. Die Lipidwerte sollten möglichst bei stabiler Krankheitsaktivität oder in Remission gemessen werden.
     

    Quelle