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  • ·Fachbeitrag ·Endometriumkarzinom

    Laparoskopische Hysterektomie gleichwertig zu abdominaler Hysterektomie

    | Bereits seit den 1990er-Jahren wird die laparoskopische Hysterektomie durchgeführt. Zunehmend erlangt sie auch Bedeutung in der gynäkologischen Onkochirurgie. Wenige Daten existieren bislang jedoch zum Langzeit-Outcome bei Patientinnen mit malignen Tumoren. Die LACE-Studie zeigt nun, dass damit auch langfristig gleich gute Ergebnisse erzielt werden wie bei einer abdominalen Operation. |

     

    An der randomisierten Äquivalenz-Studie LACE (Laparoscopic Approach to Cancer of the Endometrium) nahmen 760 Patientinnen teil, die zwischen 2005 und 2010 entweder eine totale abdominale (n=353) oder laparoskopische Hysterektomie (n=407) aufgrund eines Endometriumkarzinoms (Stadium I) erhielten. 679 Patientinnen wurden im Median 4,5 Jahre beobachtet. Nach dieser Zeit betrug das krankheitsfreie Überleben nach abdominaler Hysterektomie 81,3 Prozent und nach laparoskopischer Hysterektomie 81,6 Prozent (95 %-Konfidenzintervall -5,5 bis 6,1; p=0,007), was die Annahme unterstützt, dass die beiden Verfahren äquivalent sind.

     

    Auch Rezidive traten in beiden Gruppen mit keinem signifikanten Unterschied auf. Nach abdominalem Zugang erlitten 28 Patientinnen ein Rezidiv (7,9 Prozent), nach laparoskopischem Zugang 33 Patientinnen (8,1 Prozent; 95 %-Konfidenzintervall -3,7 bis 4,0; p=0,93).