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  • 26.04.2010 | Prävention

    Mit Schokolade gegen das KHK-Risiko?

    Regelmäßiger Schokoladekonsum in Maßen scheint günstig zu sein zur Senkung des Herzinfarkt- und Schlaganfallrisikos. Das ist das Fazit der bisher größten Beobachtungsstudie zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Schokoladekonsum, an der fast 20.000 Deutsche aus der Region Potsdam im Alter zwischen 35 und 65 Jahren teilnahmen. Der Beobachtungszeitraum beträgt bisher acht Jahre. Personen mit dem höchsten Schokoladekonsum (allerdings auch „nur“ im Schnitt 7,5 Gramm täglich) hatten ein um ein Viertel geringeres Herzinfarkt- und ein um fast 50 Prozent geringeres Schlaganfallrisiko als Personen, die am wenigsten Schokolade aßen (im Schnitt 1,7 Gramm täglich). Erklärt wird dies mit der Blutdruck-senkenden Wirkung von Kakao. Personen mit hohem Schokoladekonsum hatten im Schnitt um 1,0/0,9 mmHg geringere Blutdruckwerte als Personen mit geringem Schokoladekonsum. Nach einer Befragung von mehr als 1.500 Studienteilnehmern konsumierten allerdings nur ein Viertel Bitterschokolade mit hohem Kakaoanteil. Fast 60 Prozent aßen Milchschokolade, zwei Prozent weiße Schokolade. 

     

    Quelle

    • Buijsse B et al.: Chocolate consumption in relation to blood pressure and risk of cardiovascular disease in German adults. Eur Heart J 2010, published online 30 March
    Quelle: Ausgabe 05 / 2010 | Seite 5 | ID 135190