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  • 28.09.2007 | Meta-Analyse

    H. pylori ist vor allem mit frühen Magenkrebsstadien assoziiert

    Der Magenkeim Helicobacter (H.) pylori ist bekanntlich ein Risikofaktor für Magenkrebs. Kanadische Wissenschaftler haben in einer Meta-Analyse von 19 Fall-Kontroll-Studien untersucht, wie häufig H.-pylori-Infektionen bei Patienten mit Magenkrebs im Vergleich zu gesunden Kontrollpersonen sind. Dabei zeigten sich besonders enge Assoziationen mit frühen Magenkrebsstadien. 87 Prozent der erfassten Patienten mit einem Magenkarzinom im Frühstadium waren H.-pylori-positiv im Vergleich zu 61 Prozent der Personen ohne Neoplasien. Die Prävalenz von H.-pylori-Infektionen war bei Patienten mit frühen Magenkrebsstadien mehr als doppelt so hoch als bei Patienten mit fortgeschrittenen Erkrankungen. Vor allem differenzierte Typen früher Magenkarzinome waren mit einer Magenkeim-Besiedelung assoziiert. 16-mal häufiger wurde bei diesen Patienten H. pylori nachgewiesen als bei Patienten mit undifferenzierten frühen Magenkarzinomen. 

     

    Quelle

    –> Hunt RM et al.: The association between Helicobacter pylori Infection and early gastric cancer. Am J Gastroenterol 2007; 102: 1789-1798 

    –> www.amjgastro.com/showContent.asp?DID=4&SessionGUID=D9BAA449-3C22-40CD-AB27-E77D11B844BF&id=ajg_123882007&type=abstract 

    Quelle: Ausgabe 07 / 2007 | Seite 6 | ID 112854