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  • 29.07.2009 | Chemotherapie

    Gefährliche Darmperforationen unter Tyrosinkinase-Hemmer Erlotinib

    Es gibt neue Warnhinweise zum Tyrosinkinase-Hemmer Erlotinib (Tarceva®, zugelassen bei fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Bronchial- und metastasiertem Pankreaskarzinom), die auf Routine­überwachungen von Studienpatienten sowie Postmarketingberichten beruhen. Gewarnt wird vor zum Teil tödlich verlaufenden Magen-Darm-Perforationen. Gefährdet seien insbesondere Patienten mit peptischem Ulkus oder Divertikulose in der Vorgeschichte sowie Patienten, die gleichzeitig mit NSAR, Kortikosteroiden, Angiogenese-Hemmern oder Taxanen behandelt würden. Weitere neue Sicherheitshinweise betreffen potenziell fatale bullöse oder exfoliative Hautschäden (einschließlich Verdachtsfälle von Stevens-Johnson-Syndrom/toxischer epidermaler Nekrolyse) sowie Ulzerationen und Perforationen der Hornhaut des Auges. Bei Verdacht auf solche unerwünschten Wirkungen ist Erlotinib abzusetzen. 

     

    Quelle

    • Rote-Hand-Brief des Unternehmens Roche vom 25. Mai 2009
    Quelle: Ausgabe 08 / 2009 | Seite 19 | ID 128756