18.02.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Der praktische Fall
Die 10-Tage-Fiktion des § 11 EStG führt bei Umsatzsteuer-Vorauszahlungen häufig zu Streitigkeiten mit dem FA. Da Änderungsanträge nur in den Fällen des § 164 AO (Vorbehalt der Nachprüfung) erfolgreich sein sollen, steht der Betriebsausgabenabzug auf dem Spiel, wenn die Zahlung dem falschen VZ zugeordnet wird. Ein praktischer Fall des FG Düsseldorf (28.4.15, 11 K 397/15 E, Abruf-Nr. 145004) zeigt, worauf zu achten ist.
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17.02.2016 · Nachricht aus MBP · Einkommensteuer
Der BFH hat dem BVerfG die Frage vorgelegt, ob die Zinsschranke des § 4h EStG aufgrund eines Verstoßes gegen den allgemeinen Gleichheitssatz verfassungswidrig ist (BFH-Beschluss 14.10.15, I R 20/15).
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17.02.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Ordnungsgemäße Kassenführung
Eine ordnungsgemäße Buchführung setzt auch eine ordnungsgemäße Kassenführung voraus. Hieran krankt es jedoch oft, wie viele Betriebsprüfungsfälle zeigen. Nutzen Mandanten EDV-Registrierkassen ohne Einzelaufzeichnungen und ohne Datenexportmöglichkeit, ist dies unter Beachtung bestimmter Voraussetzungen derzeit unproblematisch. Aber nicht mehr lange: Denn diese Kassen dürfen nur noch bis Ende 2016 eingesetzt werden.
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17.02.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Vermietung und Verpachtung
Aufwendungen werden in Herstellungskosten umqualifiziert, wenn innerhalb von drei Jahren nach Anschaffung des Gebäudes Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt werden, deren Netto-Aufwendungen 15 % der Gebäude-Anschaffungskosten übersteigen (§ 6 Abs. 1 Nr. 1a EStG). Diese Typisierung gilt nach einer Entscheidung des FG Nürnberg (12.11.15, 4 K 571/13, NZB eingelegt: BFH IX B 3/16, Abruf-Nr. 146137 ) auch für Aufwendungen für energetische Sanierungsmaßnahmen.
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03.02.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Jahresabschluss 2015
Im Rahmen der E-Bilanz wurde es bis dato nicht beanstandet, wenn Sonder- und Ergänzungsbilanzen in dem Freitextfeld „Sonder-/Ergänzungsbilanzen“ im Berichtsbestandteil „Steuerliche Modifikationen“ übermittelt wurden. Für den Jahresabschluss 2015 ist diese Übergangsregelung aber nicht mehr anwendbar. Denn für Wirtschaftsjahre, die nach dem 31.12.14 beginnen, müssen diese Bilanzen als eigener E-Bilanz-Datensatz an das FA übermittelt werden.
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03.02.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Nachträgliche Schuldzinsen bei Vermietung und Verpachtung
Schuldzinsen, die nach der Veräußerung einer zuvor vermieteten Immobilie gezahlt werden, können grundsätzlich weiter als (nachträgliche) Werbungskosten abgezogen werden, wenn und soweit die Verbindlichkeiten durch den Veräußerungserlös nicht getilgt werden können. Wurde bei der Finanzierung eine Lebensversicherung zur Sicherheit an die Bank abgetreten, muss deren Rückkaufswert jedoch nicht zur Schuldentilgung eingesetzt werden (BFH 16.9.15, IX R 40/14, Abruf-Nr. 182816 ).
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03.02.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Jahresabschluss 2015
Für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen in Papier- oder digitaler Form ist eine Rückstellung zu bilden. Die OFD Niedersachsen (5.10.15,
S 2137-106-St 221/St 222, Abruf-Nr. 146003 ) hat nun dargestellt, welche Kosten berücksichtigungsfähig sind und wie die Rückstellung zu ermitteln ist. Die in der Verfügung aufgeführten Beispiele können bei der Erstellung der Jahresabschlüsse als Hilfestellung dienen.
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03.02.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Gesellschafterdarlehen
Gewährt ein Gesellschafter einer GmbH, an der er mit mindestens 10 % unmittelbar beteiligt ist, ein Darlehen, sind die Zinsen nicht mit dem Abgeltungsteuersatz von 25 % zu versteuern (§ 32d Abs. 2 Nr. 1 Buchst. b S. 1 EStG). Anzuwenden ist vielmehr der persönliche Steuersatz, der deutlich höher sein kann. Wird die Beteiligung an einer Kapitalgesellschaft allerdings „nur“ mittelbar gehalten, ist die Abgeltungsteuer anzuwenden (FG Rheinland-Pfalz 24.6.15, 2 K 1036/13, Rev. BFH VIII R ...
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03.02.2016 · Fachbeitrag aus MBP · Investitionsabzugsbetrag
Ein Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG kann in einem Folgejahr innerhalb des dreijährigen Investitionszeitraums bis zum gesetzlichen Höchstbetrag aufgestockt werden (BFH 12.11.14, X R 4/13). Das BMF (15.1.16, IV C 6 -
S 2139-b/13/10001, Abruf-Nr. 146220 ) hat nun mitgeteilt, dass es an seiner anderslautenden Auffassung nicht mehr länger festhält und das BFH-Urteil in allen noch offenen Fällen anzuwenden ist.
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03.02.2016 · Nachricht aus MBP · Umsatzsteuer
In gleich mehreren Entscheidungen hat der BFH zu Zweifelsfragen im Zusammenhang mit der umsatzsteuerlichen Organschaft Stellung genommen und dabei einige neue Grundsätze aufgestellt. Entgegen der bisherigen Sichtweise ist nun auch eine Organschaft mit Tochterpersonengesellschaften möglich (BFH 2.12.15, V R 25/13, V R 15/14, V R 67/14; BFH 3.12.15, V R 36/13).
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