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·Fach- und Führungskräfte

Gehaltsstudie: Ärzte an der Spitze vor Finanzexperten und Juristen

Bild:© mnimage - stock.adobe.com

| Das Durchschnittsgehalt von Fach- und Führungskräften in Deutschland liegt bei 58.800 Euro und damit um 1,2 Prozent höher als noch im Jahr zuvor Das geht aus dem Gehaltsreport 2020 von Stepstone hervor. Topverdiener waren Ärzte, Finanzexperten und Juristen, erst auf Rang vier folgen die Banker. Andere Gehaltsstudien sowie die Zahlen des Statistischen Bundesamts fallen im Vergleich deutlich geringer aus. |

Topberufe beim Gehalt ‒ Ärzte setzen sich ab

Die höchsten Gehälter erzielen die Ärzte, die auch den Gehaltsvorsprung im Vergleich zum Vorjahr weiter ausbauen konnten. Das Ranking zeigt die bestbezahlten Berufe:

  • Platz 1: Ärzte (92.300 Euro)
  • Platz 2: Finanzexperten (76.400 Euro)
  • Platz 3: Juristen (70.000 Euro)
  • Platz 4: Banker (65.000 Euro)
  • Platz 5: Ingenieure (64.500 Euro)
  • Platz 6: Berater (63.900 Euro)

 

Das Gehaltsplus der Ärzte gegenüber den Finanzexperten (z. B. Vermögensberater oder Controller) beträgt demnach über 20 Prozent und fällt deutlich höher aus als im Rahmen der Vorjahresstudie.

 

 

Bankensektor in Hessen zahlt am besten

Bei den Branchen liegen die in Deutschland traditionell wichtigen Indsutriezweige vorne. Dr. Tobias Zimmermann, Arbeitsmarktexperte bei Stepstone, erklärt das so: „Gerade Automobil- und Bankenindustrie stehen derzeit unter massivem Veränderungsdruck. Um den Wandel erfolgreich zu gestalten, benötigen sie hochqualifizierte Mitarbeiter.“ So verschärfe sich der Wettbewerb um die Mitarbeiter und sorge für stabile oder steigende Gehälter.

  • Platz 1: Banken (69.700 Euro)
  • Platz 2: Pharmaindustrie (69.500 Euro)
  • Platz 3: Automobilbranche (68.800 Euro)
  • Platz 4: Chemieindustrie (67.000 Euro)

 

Mit Blick auf die Bundesländer liegt Hessen mit der Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der die Durchschnittsgehälter mit 71.000 Euro auch im Städtevergleich am höchsten waren, vorne:

  • Platz 1: Hessen (64.300 Euro)
  • Platz 2: Bayern (62.200 Euro)
  • Platz 3: Baden-Württemberg (61.700 Euro)

 

Die niedrigsten Durchschnittsgehälter werden in Sachsen-Anhalt (46.900 Euro), Brandenburg (46.600 Euro) und Mecklenburg-Vorpommern als Schlusslicht (45.100 Euro) gezahlt.

Unternehmensgröße und Personalverantwortung als Gehaltstreiber

Unterschiede bei der Bezahlung lassen sich daneben u. a. auch mit der Unternehmensgröße sowie mit der Personlverantwortung einer Position erklären. So zahlen Großkonzerne mit mehr als 10.000 Mitarbeitern 27 Prozent mehr als der Durchschnitt. Bei Unternehmen mit 5.000 bis 10.000 Mitarbeitern liegen die Gehälter immer noch um 17 Prozent über dem Durchschnitt. Auch die Personalverantwortung im Job zahlt sich aus: Führungskräfte bekommen durchschnittlich etwa 24.000 Euro mehr als Beschäftigte ohne Personalverantwortung.

Gehaltsdaten nur eingeschränkt vergleichbar

Stepstone hat nach eigenen Angaben Gehälter von rund 128.000 Fach- und Führungskräften analysiert, die im Zeitraum von Oktober 2018 bis Oktober 2019 erhoben wurden. Obwohl ein Vergleich dieser Ergebnisse wegen unterschiedlicher Zeiträume und einer abweichenden Datenbasis nur eingeschränkt vorgenommen werden kann, so fallen die Zahlen von Stepstone doch eher hoch aus. Beispielsweise kommt die Gehaltsstatistik des Statistischen Bundesamts (Destatis) für das Jahr 2018 auf ein durchschnittliches Bruttojahresverdienst für Vollzeitbeschäftigte in Höhe von 51.331 Euro. Auch die Untersuchungen des Portals Gehalt.de, die sich auf über 490.000 Vergütungsdaten berufen, kommen für das Jahr 2018 zu deutlich geringeren Bruttogehältern.

(BK mit PM Stepstone)

Quelle: ID 46407906