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·Kriminalfall in Ostwestfalen

Giftanschlag im Pausenbrot – Ermittler untersuchen 21 Todesfälle

Bild: Ramona Heim - http://stock.adobe.com

| Bei einem Armaturenhersteller in Ostwestfalen steht ein Mitarbeiter unter Mordverdacht: Er soll möglicherweise 21 Kollegen vergiftet haben – mit Bleiacetat und anderen giftigen Schwermetallen. Nach Informationen der Bild-Zeitung soll ihn eine Überwachungskamera überführt haben. In seiner Wohnung wurden auch Quecksilber, Blei und Cadmium gefunden. |

 

Der 56-jährige mutmaßliche Täter sitzt seit Mai in Untersuchungshaft, so die Bild-Zeitung. Überwachungsbilder hätten gezeigt: „Er öffnete die Brotdose eines Kollegen (26) ... brachte ein verdächtiges Pulver auf das Pausenbrot.“ Derzeit seien 3 Fälle konkret bekannt, in denen Personen vergiftet wurden – eines der Opfer liege seit 2 Jahren im Koma. Die Ermittler gingen davon aus, dass der Täter seit Jahren Kollegen vergiftet hat und arbeiten nun 21 Todesfälle auf, die mit den Anschlägen zusammenhängen könnten. Bei den Todesfällen soll es sich um Mitarbeiter des Unternehmens handeln, die alle vor Eintritt des Ruhestands verstorben waren, so die Bild-Zeitung.

 

Auch die Frankfurter Allgemeine hat den Fall recherchiert. „Bei diesen Todesfällen gibt es eine auffallende Häufung von Herzinfarkten und Krebserkrankungen, die nach Angaben von Sachverständigen auch durch Schwermetallvergiftungen hervorgerufen hätten sein können“, zitiert FAZ.net den Sprecher des Bielefelder Polizeipräsidiums.

 

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Quelle: ID 45374852