12.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Liquidationsrecht
Nach der Behandlung von Wahlleistungs- bzw. Privatpatienten im Krankenhaus hat der Klinikträger verschiedene Liquidationsmöglichkeiten: Entweder rechnet er die (wahl-)ärztlichen Leistungen selbst ab und beteiligt den Chefarzt gegebenenfalls prozentual (sogenannte „Beteiligungsvergütung“). Oder er räumt dem Chefarzt vertraglich ein persönliches Liquidationsrecht ein. Ob der Chefarzt von diesen Liquidationseinnahmen an die nachgeordneten ärztlichen Mitarbeiter eine Beteiligung ...
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10.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Familienrecht
Der Bundesgerichtshof ( BGH) hat mit Urteil vom 29. Juni 2011 (Az: XII ZR 157/09) entschieden, dass die nachträgliche Begrenzung und Befristung
eines alten Unterhaltstitels möglich ist. Ob der klagende Chefarzt von dieser für ihn positiven Entscheidung tatsächlich profitieren wird, muss nun die Vorinstanz klären, an die der BGH den Fall zurückverwiesen hat.
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09.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Arzthaftung
Wird einem Arzt ein Behandlungsfehler vorgeworfen, kommt im Arzthaftungsprozess der Frage der Beweislastverteilung für den Erfolg oder Misserfolg einer gegen den behandelnden Arzt erhobenen Klage entscheidende Bedeutung zu, da die Beweisführung im Zusammenhang mit medizinischen Sachverhalten in der Regel schwer ist. Aktuell hat der Bundesgerichtshof (BGH) mit Urteil vom 7. Juni 2011 (Az: VI ZR 87/10) weiter spezifiziert, unter welchen Umständen auch ein einfacher Behandlungsfehler zur Umkehr ...
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04.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Selbstmanagement
Erst die Visite auf der Station, anschließend in den OP, dann in die Besprechung mit dem Geschäftsführer, nachher die Privatsprechstunde, später noch das Gespräch mit dem OP-Manager und danach noch die E-Mails … . So oder ähnlich kurz getaktet l äuft der Arbeitsalltag vieler Chefärzte ab. Sie fühlen sich gehetzt und ständig in Eile – wie der berühmte Hamster im Rad kommen sie sich vor. Die eigene Situation wird als zunehmend fremdbestimmt und belastend erlebt. Es drängt sich die ...
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04.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Innere Medizin/Chirurgie/Röntgen
In GOÄ-Kommentaren (Brück, Hoffmann) findet man die Perkutane transhepatische Cholangiodrainage (PTCD) als „PTCh“ der Nr. 1851 (Perkutane Anlage einer Nierenfistel, 1.200 Punkte) analog zugeordnet. Dies kann sich nur auf den Fall beziehen, dass eine Cholangiodrainage rein ultraschallgesteuert durchgeführt wird.
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04.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Innere Medizin
Sonographische Untersuchungen des Dialyseshunts, die in einer Sitzung mit der Dialyse erfolgen, sind nicht eigenständig berechenbar. Wenn dies auch sachlich nicht einzusehen ist, steht dem doch die Anmerkung nach der Nr. 793 GOÄ (Betreuung bei Peritonealdialyse) entgegen, die sich auch auf die Dialyseleistungen nach den Nrn. 790 bis 792 bezieht. Demnach sind Leistungen des Abschnitts C, wenn sie in ursächlichem Zusammenhang mit der Dialyse erfolgen, nicht gesondert berechnungsfähig.
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04.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Gefäßchirurgie
Die Leistungslegenden der Nrn. 2820 bzw. 2821 GOÄ stellen auf die „Rekonstruktive Operation einer Hirnarterie“ ab (bei Nr. 2821 mit Shunteinlage). Sie sind also eindeutig auf eine Operation und eine Hirnarterie jeweils in der Einzahl abgestellt.
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04.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · (Fast) alle Fachgebiete
Mit privaten Kostenträgern ist häufig die eigenständige Abrechnung bildgebender Verfahren wie Sonographie oder Röntgenverfahren strittig, die im Rahmen einer operativen oder interventionellen Maßnahme durchgeführt wurden. Solche Streitigkeiten lassen sich weitgehend vermeiden, wenn man die entsprechenden GOÄ-Bestimmungen und die BGH-Rechtsprechung zu diesem Problemfeld kennt.
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03.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Alle Fachgebiete
In der Juli-Ausgabe des GOÄ-Spiegels hatten wir dargestellt, dass Nr. 2007 GOÄ für die in einer Sitzung aus einer Wunde entfernten Fäden einmal berechnungsfähig ist, bei mehreren Wunden also entsprechend mehrfach angesetzt werden kann. Ein Leser fragte, ob das auch bei multiplen Wunden, die zudem noch je mit nur einem Faden versorgt sind, zutreffe. Er bevorzuge bei Mini-Phlebektomien Nähte statt Hautkleber oder Pflaster und habe oft aus zehn und mehr Wunden die Fäden zu entfernen.
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03.08.2011 · Fachbeitrag aus CB · Gefäßchirurgie/Innere Medizin
Intraoperative Blut-Durchflussmessungen mit nicht-endovasculären Verfahren (zum Beispiel Transonic) können analog mit der Nr. 644 GOÄ (Untersuchung der Strömungsverhältnisse ... einschließlich graphischer Registrierung, 18,89 Euro bei 1,8-fachem Steigerungsfaktor) abgerechnet werden. Grundsätzlich wäre die Analogabrechnung auch mit der Nr. 643 GOÄ (periphere Druck- und/oder Strömungsmessung, 12,59 Euro bei 1,8-fachem Steigerungsfaktor) möglich. Da aber in der Regel eine graphische ...
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