14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Bei der Veranlagung zur Einkommensteuer konnte im Veranlagungszeitraum 2001 ein Kinderfreibetrag sowie für jedes Kind, welches das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet hatte, ein Betreuungsfreibetrag geltend gemacht werden. Im aktuell vom BFH entschiedenen Fall war strittig, ob mit den Freibeträgen auch der erwerbsbedingte Betreuungsbedarf abgegolten ist. Entgegen der Auffassung der Vorinstanz urteilte der BFH, dass Kinderbetreuungskosten stets auch privat veranlasst sind und ließ den Abzug ...
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die OFD Frankfurt äußert sich in einer aktuellen Verfügung dazu, wann ein häusliches Arbeitszimmer als regelmäßige Arbeitsstätte anzusehen ist und welche Folgen sich daraus für Fahrten mit dem Firmenwagen zu einer weiteren regelmäßigen Arbeitsstätte ergeben:
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Schaltet der GmbH-Geschäftsführer eine Beratungsfirma ein, um zu prüfen, ob er der Sozialversicherungspflicht unterliegt, sind seine Honoraraufwendungen weder als Werbungskosten bei den Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit noch bei den sonstigen Einkünften nach § 22 EStG abzugsfähig. Das gilt nach einem aktuellen Urteil des FG Rheinland-Pfalz selbst dann, wenn sich aufgrund der festgestellten Sozialversicherungsfreiheit ein höherer Bruttoarbeitslohn ergibt. Da Auslöser der ...
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die OFD Rheinland erläutert in einer aktuellen Verfügung die Behandlung von Umsatzsteuervorauszahlungen als regelmäßig wiederkehrende Ausgaben, sofern dem Finanzamt eine Lastschrifteinzugsermächtigung erteilt wurde oder die Zahlung per Scheck erfolgt:
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Zwei aktuelle Urteile beschäftigen sich hinsichtlich der 6b-Rücklage mit der Frage, ob die vierjährige Investitionsfrist verlängert werden kann und inwieweit die Übertragung auf ein unentgeltlich erworbenes Grundstück möglich ist.
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Macht ein Freiberufler erst im Einspruchsverfahren unter entsprechender Änderung seiner Einnahmen-Überschuss-Rechnung die Ansparabschreibung - mit dem Hinweis eines versehentlich unterbliebenen Ansatzes in der Einkommensteuererklärung - geltend, hat er keine erhöhten Nachweispflichten zu beachten. Dem Steuerpflichtigen kann nach einem aktuellen Urteil des FG München nicht entgegengehalten werden, dass die beabsichtigte Investition in einem stärkeren Maße konkretisiert werden muss, als ...
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nutzen Eheleute ein Arbeitszimmer im gemeinschaftlichen Gebäude gemeinsam, kann jeder Ehepartner nur die seinem Miteigentums-Anteil entsprechende AfA in Anspruch nehmen. Das gilt nach einem aktuellen Urteil des FG Köln darüber hinaus auch für die laufenden Aufwendungen wie Schuldzinsen, Grundsteuer, Energie- oder Reparaturkosten. Im zugrunde liegenden Fall nutzten die Frau das Büro für ihre Telearbeit und der Mann als Außendienstler. Die anteiligen Kosten für den Ehemann fallen seit ...
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer langen Restlaufzeit lässt sich nach Ansicht des BFH grundsätzlich keine gewinnmindernde Teilwertzuschreibung rechtfertigen, wenn die Devisen im Vergleich zum Euro angestiegen sind. Zwar zieht der BFH bei börsennotierten Aktien eine Teilwert-AfA in Betracht, wenn der Kurs zum Bilanzstichtag unter die Anschaffungskosten gesunken ist und sich bis zur Bilanzerstellung nicht wieder erholt hat (s. AStW 09, 316). Im Gegensatz zu Aktiva haben Schulden ...
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Als passive Rechnungsabgrenzungsposten (RAP) sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag auszuweisen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Sind Straßenbaumaßnahmen bereits vor dem Bilanzstichtag abgeschlossen, kann für eine Entschädigung aufgrund künftiger Umsatzeinbußen durch die Baumaßnahmen kein passiver RAP gebildet werden. Stattdessen ist der Betrag nach einem aktuellen Urteil des FG Köln sofort als Betriebseinnahme zu erfassen, wobei die Tarifermäßigung ...
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Soll ein Pkw als gewillkürtes Betriebsvermögen behandelt werden, ist die betriebliche Nutzung in geeigneter Form darzulegen und glaubhaft zu machen. Hierzu reichen Einträge in Terminkalendern, Abrechnungen gefahrener Kilometer gegenüber Auftraggebern oder Reisekostenaufstellungen. Fehlen entsprechende Unterlagen, kann die überwiegende betriebliche Nutzung durch formlose und zeitnahe Aufzeichnungen über einen repräsentativen Zeitraum von drei Monaten glaubhaft gemacht werden. Dabei kommt ...
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