14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Bis zum Veranlagungszeitraum 2007 machte § 8 Abs. 4 KStG den Verlustvortrag beim Mantelkauf davon abhängig, ob eine Kapitalgesellschaft ihren Geschäftsbetrieb anschließend mit überwiegend neuem Betriebsvermögen fortführt. Von einer Zuführung überwiegend neuen Betriebsvermögens war grundsätzlich auszugehen, wenn die zugeführten Aktiva den Bestand des vorher vorhandenen Restaktivvermögens überstiegen. Bei der Ermittlung war keine Verrechnung von Zu- und Abgängen zu einem Saldo ...
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Eltern erhalten für volljährige Kinder nur unter gewissen Voraussetzungen Kindergeld. Sofern volljährige Kinder einen Freiwilligendienst leisten, werden sie steuerlich nur berücksichtigt, wenn der Dienst die Voraussetzungen des § 32 Abs. 4 S. 1 Nr. 2 Buchst. d) EStG in Verbindung mit der jeweiligen Verweisungsnorm erfüllt. Auf andere freiwillige soziale Dienste ist die Vorschrift nicht analog anwendbar. Der BFH urteilte, dass keine ungewollte Regelungslücke erkennbar ist, weil der ...
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Im Gegensatz zum vorherigen Erziehungsgeld unterliegt das für Geburten ab 2007 gezahlte Elterngeld nach § 32b Abs. 1 Nr. 1j EStG dem Progressionsvorbehalt, da es einen Ausgleich des wegfallenden Erwerbseinkommens beim betreuenden Elternteil darstellt. Der Progressionsvorbehalt umfasst auch den Sockelbetrag von mindestens 300 EUR monatlich, der auch an vor der Geburt nicht erwerbstätige Elternteile gezahlt wird. Zu der Frage, ob auch der Sockelbetrag in den Progressionsvorbehalt einbezogen ...
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nach einem aktuellen Urteil des FG München liegt bei einer fest an einen Dauermieter vermieteten Ferienwohnung keine typisierende Überschusserzielungsabsicht vor, wenn
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der Entlastungsbetrag für Alleinerziehende wird Steuerpflichtigen gewährt, die
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Enthält eine Betriebsveranstaltung des Arbeitgebers betriebliche und gesellschaftliche Bestandteile, liegt in Bezug auf den gesellschaftlichen Teil eine Lohnzuwendung vor, wenn die Aufwendungen des Arbeitgebers die Freigrenze von 110 EUR pro Person übersteigen. Dieser Betrag wird nach den Grundsätzen des BFH zu gemischten Aufwendungen aber erst nach Abzug des Anteils für die betriebliche Veranlassung ermittelt. Nur wenn die anteiligen Kosten für den gesellschaftlichen Teil die Freigrenze ...
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nach § 17 Abs. 1 S. 1 EStG a.F. gehört zu den Einkünften aus Gewerbebetrieb auch der Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an einer Kapitalgesellschaft, wenn der Veräußerer innerhalb der letzten fünf Jahre am Kapital der Gesellschaft wesentlich beteiligt war. Eine Steuerpflicht besteht auch, wenn der Veräußerer zwar nicht selbst, aber der Rechtsvorgänger innerhalb der letzten fünf Jahre wesentlich beteiligt war und der Veräußerer den veräußerten Anteil innerhalb der letzten ...
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der wertlose Verfall von Optionsscheinen oder Zertifikaten bei Laufzeitende ist nach der BFH-Rechtsprechung einkommensteuerlich mangels Veräußerungsvorgang unbeachtlich. Dies versuchen Anleger dadurch zu umgehen, indem sie Papiere am letzten Handelstag für den symbolischen Preis von 0,01 EUR verkaufen. Damit liegt grundsätzlich ein entgeltliches Veräußerungsgeschäft vor, das entweder als Spekulationsverlust unter § 23 EStG oder als negative Kapitaleinnahme unter die Abgeltungsteuer ...
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Im Streitfall stellte eine GmbH ihrem mit 65 % beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführer einen betrieblichen Pkw zur Verfügung. Nach dem Anstellungsvertrag durfte der Geschäftsführer diesen Pkw auch privat nutzen. Hinsichtlich der steuerlichen Behandlung der privaten Pkw-Nutzung stellte der BFH Folgendes klar:
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14.08.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Ein Arzt kann die außerhalb seiner regulären Dienstzeiten getätigten Fahrten zum Krankenhaus im Rahmen der Rufbereitschaft nicht zusätzlich als Werbungskosten abziehen, wenn er am gleichen Tag bereits zum normalen Dienst gependelt war. Das gilt selbst dann, wenn diese Fahrten nicht planbar sind und von Notfällen abhängen. Nach einem aktuellen Urteil des FG Baden-Württemberg kann die Entfernungspauschale nämlich für jeden Tag nur einmal angesetzt werden. Darüber hinausgehende Fahrten ...
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