15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nach der Definition des BFH ist jede ernsthafte Ausbildung zu einem künftigen Beruf bei einem volljährigen Kind zu berücksichtigen, sodass in diesen Fällen ein Anspruch auf Kindergeld besteht. Die hierzu gewählten Maßnahmen zum Erwerb von Kenntnissen, Fähigkeiten und Erfahrungen müssen nicht zwingend in einer Ausbildungs- oder Studienordnung vorgeschrieben sein. Ferner muss die Ausbildungsmaßnahme nicht die überwiegende Zeit und Arbeitskraft des Kindes in Anspruch nehmen. Daher ist ...
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nach der Rechtsprechung von BVerfG und BFH mindern Beiträge des Kindes zur gesetzlichen oder privaten Kranken- und Pflegeversicherung die Einkünfte. Sie stehen weder zur Bestreitung des Unterhalts oder für die Berufsausbildung zur Verfügung noch entlasten sie die Eltern finanziell. Nach einem Urteil des FG Münster macht es keinen Unterschied, ob das Kind selbst Versicherungsnehmer, oder im Rahmen einer Familienversicherung abgesichert ist. Gründe für eine Differenzierung bestehen ...
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Im Hinblick auf die gesteigerte berufliche oder private Mobilität der Eltern ist eine räumliche Nähe zum Lebensmittelpunkt der Großeltern im Alltag nicht mehr die Regel. Selbst ein längerfristiger Auslandsaufenthalt der Enkel ist im heutigen Leben nicht mehr ungewöhnlich. Deshalb handelt es sich nach dem Urteil des BFH bei Besuchsfahrten der Großeltern um einen typischen Aufwand der Kontaktpflege und nicht um eine außergewöhnliche Belastung. Dabei ist auch ein besonders hoher Aufwand ...
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Aufwendungen des Kindes für die Wege zwischen Wohnung und regelmäßiger Arbeitsstätte sind - rückwirkend ab 2007 - wieder ab dem ersten Entfernungskilometer abzugsfähig. Hinzu kommen darüber hinausgehende Kosten für öffentliche Verkehrsmittel und Unfallkosten. Das Bundeszentralamt für Steuern weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die insoweit vorläufig erfolgten Ablehnungen und Aufhebungen der Festsetzung von Kindergeld nur dann für endgültig erklärt werden, wenn dies ...
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Bei einer auf Dauer angelegten Vermietungstätigkeit ist grundsätzlich davon auszugehen, dass der Steuerpflichtige beabsichtigt, einen Totalüberschuss zu erwirtschaften, auch wenn sich über längere Zeiträume Werbungskostenüberschüsse ergeben. Ist die Vermietungstätigkeit hingegegen von vornherein befristet und liegt die Vermutung nahe, dass ein positives Gesamtergebnis innerhalb des verkürzten Zeitraums nicht zu erzielen ist, muss der Steuerpflichtige seine Einkünfteerzielungsabsicht ...
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Umlagen des Arbeitgebers an die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, die dem Arbeitnehmer einen unmittelbaren und unentziehbaren Rechtsanspruch auf eine Zusatzversorgung gegen die Versorgungsanstalt verschaffen, führen bereits mit ihrer Zahlung zu Arbeitslohn.
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Bei Kombi-Renten schließen Anleger eine Renten- oder Kapitallebensversicherung ab, aus der sie eine lebenslange Altersversorgung beziehen. Der Einmalbeitrag - also die Versicherungsprämie - wird durch ein Bankdarlehen finanziert. Hierdurch entstehen in der rund 15-jährigen Finanzierungsphase hohe Verluste, die dieses Konzept lange Zeit zu einem Steuersparmodell gemacht hatten. Inzwischen hat dieses Produkt aber eindeutig an Attraktivität verloren, wobei zwischen Einkünften nach § 20 oder ...
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wenn der wesentlich beteiligte Gesellschafter die Bürgschaft und etwaige Verbindlichkeiten kurz vor der Beantragung des Insolvenzverfahrens übernommen hat, geht das FG Berlin-Brandenburg davon aus, dass die Kreditunwürdigkeit und damit eine Krise der GmbH zu diesem Zeitpunkt bereits bestand. Da die Bürgschaft und die Mitverpflichtung somit eigenkapitalersetzenden Charakter haben, führt die Inanspruchnahme des GmbH-Gesellschafters zu nachträglichen Anschaffungskosten der Beteiligung im ...
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nach der Regelung in § 16 Abs. 4 EStG darf ein Freibetrag für Veräußerungsgewinne nur einmal im Leben in Anspruch genommen werden. Nach der Auffassung des FG Mecklenburg-Vorpommern ist der Freibetrag auch dann verbraucht, wenn er in der Vergangenheit zu Unrecht gewährt worden ist und der Bescheid aufgrund von Verjährung oder Bestandskraft nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wird ein Objekt bereits vor seiner Fertigstellung auf eine vom Steuer- pflichtigen beherrschte GmbH entgeltlich übertragen, stellt dies ein Indiz für den Erwerb in unbedingter Veräußerungsabsicht und damit für einen gewerblichen Grundstückshandel dar. Denn auch die Einbringung in eine beherrschte GmbH ist ein Veräußerungsgeschäft.
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