15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Soweit sich eine während des Anrechnungsverfahrens vorgenommene Teilwertabschreibung gewinnmindernd ausgewirkt hat, führt eine Teilwertaufholung im zeitlichen Geltungsbereich des Halbeinkünfteverfahrens in vollem Umfang zu einer Gewinnerhöhung. Sie ist also in voller Höhe steuerwirksam und nicht vorrangig mit einer während der Geltung des Halbeinkünfteverfahrens vorgenommenen, nicht steuerwirksamen Teilwertabschreibung (§ 8b Abs. 2 S. 3 KStG) zu verrechnen. Eine Teilwertaufholung fällt ...
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Über das JStG 2009 wurden bei der Umsatzsteuer wichtige Änderungen vorgenommen, sodass ab dem 1.1.2010 neue Spielregeln gelten. Nachfolgend sind wesentliche Neuerungen aufgeführt:
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der BFH hat verfassungsrechtliche Bedenken gegen den Ansatz der Grundbesitzwerte gemäß § 8 Abs. 2 GrEStG i.V.m. § 138 ff. BewG als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer geäußert (BFH 27.5.09, II R 64/08). In diesem Zusammenhang stellt sich für den BFH auch die Frage, ob die Tarifvorschrift des § 11 GrEStG einer am Gleichheitssatz des Art. 3 GG orientierten verfassungsrechtlichen Prüfung standhält. Der BFH hält insoweit eine Vorlage an das BVerfG nach Art. 100 Abs. 1 GG für ...
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Tätigt der Erwerber von begünstigtem Betriebsvermögen bis zum Ende des letzten in die Siebenjahresfrist fallenden Wirtschaftsjahres Entnahmen, welche die Summe aus Einlagen und Gewinnen um mehr als 150.000 EUR übersteigen, stellt dies insoweit einen Verstoß gegen die Behaltensregeln dar. Solche schädlichen Überentnahmen werden analog zum alten Rechtsstand ermittelt, ab 2009 sind jedoch folgende Besonderheiten zu beachten:
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Ferienwohnungen waren in der letzten Zeit oftmals Gegenstand der BFH- und FG-Rechtsprechung. Nachfolgend werden wichtige Entscheidungen zur Einkünfteerzielungsabsicht sowie Neuregelungen bei Urlaubsdomizilen im Ausland vorgestellt.
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Seit 2005 sind Umsatzsteuer-Voranmeldungen auf elektronischem Weg zu übermitteln. Nach einem rechtskräftigen Urteil des FG Niedersachsen liegt diese Verpflichtung innerhalb des verfassungsrechtlichen Gestaltungsspielraums des Gesetzgebers. Ein Verstoß gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit liegt nicht vor, weil es eine Härtefallregelung gibt. Hiernach kann das Finanzamt auf Antrag auf eine elektronische Übermittlung verzichten, wenn Unternehmer beispielsweise nicht über die ...
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Seit 2002 haben Betriebsprüfer über § 147 Abs. 6 AO die Möglichkeit, in elektronisch geführte Daten und Aufzeichnungen Einsicht zu nehmen und diese maschinell auszuwerten. Damit ist die Finanzverwaltung erstmals in der Lage, große Datenmengen innerhalb kurzer Zeit effektiv zu überprüfen. Nach einer Grundsatzentscheidung des BFH zum neuen Datenzugriffsrecht umfasst diese Einsicht aber nicht eine freiwillig erstellte elektronische Buchhaltung eines Einnahme-Überschuss-Rechners.
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
In einem vom FG Sachsen-Anhalt entschiedenen Fall sollte nach dem Willen des Erblassers eine bestimmte Person zum Alleinerben werden. Es wurde jedoch kein Testament verfasst, weil der Verstorbene ihn irrtümlich für den gesetzlichen Erben hielt. Für die nach BGB erbenden Rechtsnachfolger liegt ein erbschaftsteuerpflichtiger Erwerb selbst dann vor, wenn sie freiwillig ihre Erbanteile in voller Höhe dem eigentlich Begünstigten zukommen lassen. Dies kann nicht als formunwirksame letztwillige ...
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15.10.2009 · Fachbeitrag aus AStW ·
Das FG Münster und der BFH haben sich in mehreren Urteilen mit der schädlichen Verwendung von begünstigt erworbenem Betriebsvermögen beschäftigt.
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