15.01.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Geht ein Grundstück vom Alleineigentümer auf eine Gesamthand über, wird die Steuer in Höhe des Anteils nicht erhoben, zu dem der Veräußerer am Vermögen der Gesellschaft beteiligt ist. Diese Regelung ist gem. § 5 Abs. 3 GrEStG nicht anzuwenden, wenn sich sein Anteil innerhalb von fünf Jahren nach dem Übergang des Grundstücks vermindert. Nach einem aktuellen Urteil des BFH bleibt die Vergünstigung jedoch erhalten, wenn die Gesellschaftsanteile innerhalb der Fünf-Jahresfrist vererbt ...
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15.01.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Beinhaltet die Steuererklärung sowohl mindernde als auch erhöhende Tatsachen, kann der bestandskräftige Schätzungsbescheid lediglich zuungunsten nach § 173 AO berichtigt werden. Im Übrigen liegt grobes Verschulden vor, wenn der Erklärungspflicht nicht rechtzeitig nachgekommen wurde. Zwar ist das Verschulden unbeachtlich, wenn die mindernden neuen Tatsachen im sachlichen Zusammenhang mit den erhöhenden stehen. Doch diese Voraussetzung fehlt nach dem Urteil des FG Köln bei verschiedenen ...
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15.01.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Eine sachgerechte Außenprüfung muss grundsätzlich in den Geschäftsräumen des Steuerpflichtigen stattfinden. Soweit dies nach § 200 Abs. 2 AO nicht möglich ist, sind die Unterlagen in seinen Wohnräumen oder an Amtsstelle vorzulegen. Sofern ein hiervon abweichender Prüfungsort in der Kanzlei des Steuerberaters erwünscht ist, müssen nach einem Urteil des FG Nürnberg besonders gewichtige Gesichtspunkte dafür sprechen. Dabei ist die Festlegung des Prüfungsortes ein selbstständiger ...
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15.01.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Maßnahmen der Strafsachen- und Bußgeldstelle des Finanzamtes wie die Anforderung von Unterlagen oder die Informationsgewinnung durch Befragung anlässlich von Gesprächen an Amtsstelle stellen noch keine erkennbaren Ermittlungen der Steuerfahndung dar. Daher führen solche Ermittlungen nach einem neueren Urteil des BFH nicht dazu, dass es zu einer Ablaufhemmung bei der Verjährungsfrist kommt.
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15.01.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die Steuererklärungen für 2009 sind gemäß § 149 Abs. 2 AO bis zum 31.5.2010 abzugeben. Bei Land- und Forstwirten mit abweichendem Wirtschaftsjahr endet die Frist nicht vor Ablauf des dritten Monats nach Schluss des Wirtschaftsjahrs 2009/2010. Bei Abgabe durch steuerberatende Berufe gilt die verlängerte Frist bis zum 31.12.2010. In begründeten Einzelfällen kann sie auf Antrag bis zum 28.2.2011 und bei Land- und Forstwirten bis zum 31.5.2011 verlängert werden. Steuerberater erhalten zwar ...
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15.01.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wird ein Gebäude teils steuerfrei und teils steuerpflichtig vermietet, muss für den Vorsteuerabzug ein direkter Zusammenhang zwischen den Eingangsumsätzen und den zum Vorsteuerabzug berechtigten Leistungen bestehen. Im vom BFH entschiedenen Fall wurde ein Teil der Gebäudeflächen steuerfrei an Arztpraxen vermietet. Für diese Flächennutzung hatte ein benachbarter Apotheker einen Zuschuss geleistet. Dieser unterliegt zwar der Umsatzsteuer, steht aber nicht mit den Vermietungsleistungen im ...
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15.01.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Der BFH hat dem EuGH mehrere Fragen zur Abgrenzung von Restaurationsumsätzen als Dienstleistungen mit dem regulären und Speiselieferungen mit dem ermäßigten Steuersatz vorgelegt. Dabei geht es um
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15.01.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nach dem Urteil des FG Niedersachsen bestehen keine verfassungsrechtlichen Bedenken dagegen, dass Umsatzsteuer-Voranmeldungen seit 2005 grundsätzlich in elektronischer Form zu übermitteln sind. Weder das Fehlen der für eine elektronische Übermittlung erforderlichen Hard- und Software, einem hierzu benötigten Internetzugang noch das Alter des Unternehmers und dessen generelle Sicherheitsbedenken gegen die elektronische Übermittlung führen zu einer Ermessensreduzierung dahingehend, dass ...
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15.01.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die für die Buchführungspflicht maßgebliche Umsatzgrenze des § 141 AO von 500.000 EUR ist unter Einbeziehung der nicht umsatzsteuerbaren Auslandsumsätze zu ermitteln. Denn der in der Vorschrift verwendete Begriff Umsätze schließt nach dem Urteil des BFH an die Regelungen des UStG an. Ist der Tatbestand des § 1 Abs. 1 UStG nicht erfüllt, so handelt es sich um einen nicht steuerbaren Umsatz, etwa bei einer Geschäftsveräußerung im Ganzen. Da § 141 AO weder auf konkrete Vorschriften im ...
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15.01.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Bis zur Umstellung auf das Halbeinkünfteverfahren waren Teilwertabschreibungen auf im Betriebsvermögen gehaltene Aktien oder GmbH-Anteile steuerlich wirksam. Im Rahmen der Systemumstellung erfolgte über § 8b Abs. 3 KStG eine Steuerbefreiung auf Erträge aus solchen Anteilen und ebenfalls für die Wertaufholung nach einer erfolgten Teilwert-AfA. Bei Fällen, in denen sowohl Abschreibungen vor und nach Einführung des Halbeinkünfteverfahrens vorlagen, geht die Finanzverwaltung davon aus, ...
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