15.04.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die Besteuerung der Kapitalerträge ist mit dem Einbehalt der Abgeltungsteuer ab 2009 grundsätzlich abgegolten. Allerdings bestehen zahlreiche Ausnahmen und Veranlagungswahlrechte. Beispielsweise können GmbH-Gesellschafter bei Gewinnausschüttungen gem äß § 32d Abs. 2 Nr. 3 EStG auf Antrag den individuellen Einkommensteuertarif unter dem Teileinkünfteverfahren anwenden. Der Antrag ist zulässig, wenn der GmbH-Gesellschafter
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15.04.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Eine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand kann gerechtfertigt sein, wenn in der Kanzlei durch organisatorische Maßnahmen eine wirksame Posteingangs- und Fristenkontrolle generell sichergestellt ist. Das ist z.B. dann anerkannt, wenn der Rechtsanwalt oder der Steuerberater das Versehen oder die Versäumnisse eines zuverlässigen Kanzleiangestellten nicht als eigenes Verschulden zu vertreten hat, weil dieser über den drohenden Fristablauf und die Notwendigkeit der Fristwahrung unterrichtet ...
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15.04.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Ein Insolvenzverwalter hat nicht schon deshalb ein Recht auf Akteneinsicht und Auskunft, weil er lediglich den Verdacht hegt, Verwandte des Schuldners hätten zu Unrecht Vermögen erhalten. Das Finanzamt hat nach einem Urteil des FG Rheinland-Pfalz eine Ermessensentscheidung unter Wahrung des Steuergeheimnisses zu treffen. Dem Steuergeheimnis unterliegen sowohl die Verhältnisse des Schuldners als auch die seines Ehepartners und darüber hinaus die Verhältnisse Dritter.
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15.04.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Eine auf die Aufdeckung unrechtmäßiger Arbeitsverhältnisse angelegte Schwarzarbeitskontrolle ist nicht als Außenprüfung anzusehen, sodass sie weder einer schriftlichen Anordnung noch einer Ankündigungsfrist bedarf. Ausreichend ist nach dem Urteil vom FG Berlin-Brandenburg bereits die unmittelbar vor der Kontrolle ausgesprochene mündliche Prüfungsanordnung. Im Rahmen dieser Kontrolle können Grundstücke und Räume während der Geschäfts- und Arbeitszeit betreten werden. Eine ...
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15.04.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Für nach dem 31.12.2009 ausgeführte Beherbergungsleistungen im Hotel- und Gastronomiegewerbe gilt der ermäßigte Umsatzsteuersatz von 7 %. Aufgrund zahlreicher Abgrenzungsprobleme hat die Finanzverwaltung nun ein Anwendungsschreiben veröffentlicht, wobei sowohl die umsatzsteuerlichen als auch die lohnsteuerlichen Auswirkungen der Neuregelung dargestellt werden.
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15.04.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
In zwei Urteilen versagte das FG München dem Betreiber einer Photovoltaikanlage den Vorsteuerabzug für die Sanierung des Daches, auf dem die Zellen montiert wurden. Zwar ist er als Betreiber einer Solaranlage Unternehmer. Die auf dem Dach installierten Module stehen aber mit dem Gebäude nicht in einem Nutzungs- und Funktionszusammenhang und stellen keinen wesentlichen Teil des Bauwerks dar. Wird die Immobilie nicht mindestens 10 % unternehmerisch genutzt, kann die Anlage daher nicht dem ...
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15.04.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die Sondervorauszahlung wird jetzt nicht mehr bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung für Dezember angerechnet. Damit reagiert die Verwaltung auf ein Urteil des BFH, wonach der nicht verbrauchte Betrag der Sondervorauszahlung nicht mehr zu erstatten, sondern erst mit der Jahressteuer zu verrechnen ist. Denn erst, wenn die Umsatzsteuer-Jahreserklärung dem Finanzamt vorliegt, kann die verbleibende Sondervorauszahlung angerechnet und ein nunmehr verbleibender Überschuss an den Unternehmer ausbezahlt ...
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15.04.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Fahrten, die die Gesellschafter einer Personengesellschaft zwischen Wohnung und Betriebsstätte mit einem gesellschaftseigenen Kfz durchführen, dienen unternehmensfremden Zwecken, sodass eine sonstige Leistung nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG erbracht wird. In einem jetzt vom FG Niedersachsen entschiedenen Fall hatte eine Steuerberater-GbR ihren Beteiligten je einen Pkw zur Verfügung gestellt. Für die Überlassung für private Zwecke wurde das jeweilige Privatkonto auf der Basis der ...
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15.04.2010 · Fachbeitrag aus AStW ·
Bei Werklieferungen und sonstigen Leistungen, die der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken dienen, kommt es gemäß § 13b UStG zur Umkehr der Steuerschuldnerschaft, sofern der Leistungsempfänger Unternehmer ist und selbst derartige Leistungen nachhaltig erbringt. Dies gilt auch dann, wenn er die Bauleistung für seinen nichtunternehmerischen Bereich bezogen hat. Das BMF konkretisiert nun, welche Leistungsempfänger darunter fallen. Nicht ...
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