13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Vermögenswirksame Leistungen (VL) und Belegschaftsaktien sind laut BFH in die Einkommensberechnung für Kinder über 18 vor dem Jahr 2012 einzubeziehen. Zwar gilt das nach der Rechtsprechung des BVerfG nicht für Sozialversicherungsbeiträge, die weder dem Kind noch dessen Eltern zur Verfügung stehen. VL sind aber Bestandteil des Lohns, die der ausbildende Betrieb für den Arbeitnehmer anlegt. Diese Einkünfte stehen dem Kind nicht zur Verfügung, wenn es sich der Zahlung nicht entziehen ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Nach Ansicht des FG Niedersachsen sind AfA-Beträge bei der Ermittlung des aufgrund der Rechtsprechung des BVerfG jetzt steuerfreien Anteils des Veräußerungsgewinns genau den Zeiträumen zuzurechnen, in denen sie tatsächlich in Anspruch genommen worden sind. Daher ist Aussetzung der Vollziehung zu gewähren, soweit die Differenz zwischen dem laut Verwaltungsauffassung angesetzten und dem korrekt zeitanteilig ermittelten Veräußerungsgewinn eine höhere Steuer ergibt.
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Einkommensteuer-Vorauszahlungen sind grundsätzlich in vier gleich großen Teilbeträgen zu leisten. Nach einem aktuellen Urteil des BFH gibt es hiervon keine Ausnahme, nur weil der Steuerpflichtige geltend macht, der Gewinn des laufenden Veranlagungszeitraums entstehe nicht gleichmäßig. Zudem hat der BFH das geltende Vorauszahlungssystem für verfassungsgemäß erklärt.
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Ergänzend zum BMF-Anwendungsschreiben (s. AStW 12, 97) hinsichtlich des Wegfalls der Einkommensgrenze für Kinder über 18 hat das BZSt weitere Anweisungen verfasst. Nachfolgend das Wichtigste in Kürze:
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Die Praxisgebühr stellt keinen zusätzlichen Krankenversicherungsbeitrag und damit keine Sonderausgaben dar, sondern sie ist wie zusätzliche Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastung zu berücksichtigen. Diese Einordnung des FG Baden-Württemberg hat den entscheidenden Nachteil, dass sich die betragsmäßig relativ geringe Gebühr nur bei Überschreiten der zumutbaren Eigenbelastung auswirkt. Die Praxisgebühr kann nicht generell zusammen mit den Krankenkassenbeiträgen zur ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Unterhalt für den leiblichen Nachwuchs des Ehepartners, also für das Stiefkind, sind weder als außergewöhnliche Belastung noch als Ehegattenunterhalt berücksichtigungsfähig. Das gilt nach Auffassung des FG Hamburg, weil jemand anderes Anspruch auf Kinderfreibetrag oder Kindergeld hat. In diesem Fall ermäßigt sich die Einkommensteuer nach § 33a Abs. 1 EStG nicht mehr um bis zu 8.004 EUR dadurch, dass Aufwendungen für Unterhalt und Berufsausbildung einer ihm oder seinem Ehegatten ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Einkünfteerzielungsabsicht liegt bei einem sanierungsbedürftigen und deshalb lange leerstehenden Objekts erst dann vor, wenn der Steuerpflichtige zielgerichtet darauf hinwirkt, durch Beseitigung baulicher Mängel einen vermietbaren Zustand zu erreichen. Dabei reichen nach einem nachträglich veröffentlichten Urteil des FG Düsseldorf Vorbereitungsmaßnahmen wie Entrümpelungs- und Entsorgungsarbeiten oder Tätigkeiten in Eigenregie nicht aus. Aufwand für eine leerstehende Wohnung ist nach ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Laut BFH stellt die Veräußerung von Gesellschaftsanteilen keine Geschäftsveräußerung dar. Hierzu nimmt das BMF ausführlich Stellung und ändert Abschn. 1.5 Abs. 6 UStAE für alle offenen Fälle. Eine nicht steuerbare Geschäftsveräußerung im Ganzen gemäß § 1 Abs. 1a UStG liegt vor, wenn die wesentlichen Grundlagen eines Unternehmens übereignet oder in eine Gesellschaft eingebracht werden. Der Erwerber tritt dann an die Stelle des Veräußerers, die unternehmerische Tätigkeit des ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Wird die Einzelpraxis eines Arztes in eine GbR eingebracht, gilt bei diesem tauschähnlichen Vorgang zwingend der Wert als Veräußerungspreis des einbringenden Freiberuflers, mit dem das eingebrachte Betriebsvermögen in der Gesamthands- und Ergänzungsbilanz der GbR angesetzt wird. Das Wahlrecht des § 24 Abs. 3 UmwStG zu einem alternativen Ansatz von Buch- oder Zwischenwert wird ausschließlich durch die aufnehmende Personengesellschaft ausgeübt. Dies stellt der BFH in einem aktuellen ...
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13.02.2012 · Fachbeitrag aus AStW ·
Gesellschaftsverträge zwischen Verwandten können auch dann steuerlich anerkannt werden, wenn die Beteiligung oder die zu deren Erwerb aufzuwendenden Mittel dem aufgenommenen Angehörigen geschenkt werden. Entsprechen die Vereinbarungen - insbesondere zwischen Eltern und Kindern - den steuerlichen Vorgaben, steht der Zuwendung einer stillen Beteiligung durch den Alleingesellschafter an das Kind nichts entgegen. Laut FG Niedersachsen bilden in diesem Fall Schenkungs- und Gesellschaftsvertrag ...
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