12.06.2026 · Fachbeitrag aus AStW · Kabinett beschließt Gesetz für digitale Identitäten
Die Bundesregierung hat am 20.5.26 den Entwurf für das Digitale-Identitäten-Gesetz (DIdG) beschlossen. Ziel ist die Einführung der europäischen EUDI-Wallet, mit der die Bürger ihre Identität künftig sicher per Smartphone nachweisen und digitale Dokumente nutzen können. Das erleichtert zahlreiche Alltagsprozesse – von Behördengängen bis zu Vertragsabschlüssen – und funktioniert europaweit.
> lesen
12.06.2026 · Fachbeitrag aus AStW · Steuerrisiko kennen
Der BFH hat in einem aktuellen Urteil unmissverständlich klargestellt, dass die Änderung eines Doppelbesteuerungsabkommens (DBA) zu einem Wegfall des Besteuerungsrechts und somit zu einer Entstrickung führen kann. Interessant sind auch die Aussagen zum Zeitpunkt bzw. zum Veranlagungsjahr, in dem die stillen Reserven aufzudecken sind.
> lesen
12.06.2026 · Fachbeitrag aus AStW · Gestaltung
Verkauft ein Unternehmer für sein Warensortiment oder für seine Dienstleistungen an einen Vermittler einen Mehrzweckgutschein, kann auch ohne Vereinbarung einer Vergütung beim Vermittler Umsatzsteuer anfallen. Ein aktuelles BMF-Schreiben vom 29.4.2026 nimmt Stellung zu dieser Thematik und weist auf die Änderung des Umsatzsteuer-Anwendungserlasses hin.
> lesen
12.06.2026 · Fachbeitrag aus AStW · Gestaltungsüberlegungen zum Investitionsabzugsbetrag
Nachdem der BFH geklärt hat, wie die Gewinngrenze von 200.000 EUR i. S. d. § 7g Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG definiert wird, haben Unternehmer bei Vorliegen aller Voraussetzungen zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten.
> lesen
12.06.2026 · Fachbeitrag aus AStW · Neue Rechtslage und deren Konsequenzen
Seit der Neuregelung des § 8 EStDV zum 1.1.2026 kursieren verschiedene Theorien dazu, ob es aufgrund der Neuregelung zu Steuerrisiken durch die Begründung einer Betriebsaufspaltung kommen kann. Oder ob durch die Entnahme von bisher als Betriebsvermögen ausgewiesener Grundstücksteile nun eine in der Vergangenheit festgestellte Betriebsaufspaltung wegfällt und nicht nur die Besteuerung der stillen Reserven für den Grundstücksteil, sondern auch die Besteuerung der stillen Reserven für den ...
> lesen
12.06.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 3a EStG
Eine unternehmensbezogene Sanierung i. S. v. § 3a Abs. 1 S. 1 EStG und § 3a Abs. 2 EStG liegt nicht vor, wenn im Zeitpunkt des Schuldenerlasses das wesentliche Betriebsvermögen des Unternehmens bereits seit Jahren an einen Dritten veräußert war und die im Rahmen des Insolvenzplanverfahrens mit den Insolvenzgläubigern vereinbarte und durch die rechtskräftige Bestätigung des Insolvenzplans eingetretene Restschuldbefreiung keinen Bezug mehr zu diesem Unternehmen hatte, sondern ...
> lesen
12.06.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 4 EStG
Eine Betriebsstätte i. S. d. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6 ist der Ort, an dem oder von dem aus ein selbstständig Tätiger seine Leistung gegenüber den Kunden erbringt. Der Begriff setzt eine ortsfeste dauerhafte betriebliche Einrichtung voraus, die der Steuerpflichtige nicht nur gelegentlich, sondern mit einer gewissen Nachhaltigkeit, d. h. fortdauernd und immer wieder zur Ausübung seiner beruflichen Tätigkeit aufsucht. Diese bisherige normspezifische Auslegung des Begriffs ...
> lesen
12.06.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 6b EStG
Eine nach § 6b Abs. 3 S. 1 EStG gebildete Rücklage kann nicht mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts des Anlagevermögens (Reinvestitionsobjekt) verrechnet werden, wenn Deutschland das Besteuerungsrecht an den stillen Reserven des Reinvestitionsobjekts aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens mit einem ausländischen Staat nicht zusteht, so das Urteil des FG Münster.
> lesen
12.06.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Aufwendungen für Dienstreisen mit dem Privatwagen sind i. d. R. unangemessen und deshalb in voller Höhe nicht als Werbungskosten zu berücksichtigen, wenn der Steuerpflichtige über einen Firmenwagen verfügt und ihm bei dessen Nutzung keine Fahrtkosten entstanden wären.
> lesen
12.06.2026 · Fachbeitrag aus AStW · § 9 EStG
Im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung sind die Anschaffungskosten für die erforderliche Wohnungseinrichtung nicht den Unterkunftskosten, sondern den sonstigen notwendigen Mehraufwendungen zuzurechnen. Hierzu zählen Aufwendungen des Steuerpflichtigen für Haushaltsartikel und Einrichtungsgegenstände einschließlich AfA. Voraussetzung für die Anerkennung der Aufwendungen ist, dass es sich um haushaltsspezifische Aufwendungen handelt. Die Gegenstände müssen wohnraumbezogen sein.
> lesen