01.11.2001 · Fachbeitrag aus ASR · Werkstattrecht
Gilt der Satz „Wer bestellt, muss auch
bezahlen“ immer? Um diese Frage stritt sich ein hessischer
Kfz-Betrieb mit einem Kunden, der einen Lkw wiederholt zur Reparatur
gebracht, Aufträge erteilt und die Arbeiten auch abgenommen hatte.
Als der Kfz-Betrieb Zahlung der Reparaturrechnung verlangte, machte der
Kunde geltend, der wirkliche Auftraggeber sei in allen Fällen
nicht er, sondern eine Firma H. In der Tat hatte diese die Kosten
für die erste Reparatur übernommen, ...
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01.10.2001 · Fachbeitrag aus ASR · Mitarbeiter-Fortbildung
Weil auch im Kfz-Gewerbe die Neukundengewinnung
immer schwieriger wird, gewinnt die Kundenbindung an Bedeutung. Der
wichtigste Stützpfeiler ist ein hohes Qualitätsniveau Ihres
Kfz-Betriebs. Das erreichen Sie nur mit gut ausgebildeten Mitarbeitern.
Wenn Sie Kos-
ten für die Fortbildung Ihrer Mitarbeiter übernehmen, kann
aber schnell ein steuer- und sozialversicherungspflichtiger geldwerter
Vorteil entstehen. Wie Sie das verhindern, lesen Sie im folgenden
Beitrag.
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01.10.2001 · Fachbeitrag aus ASR · Nachforderung ausgeschlossen
Entweder fiktiv auf Gutachtenbasis oder real auf
Rechnungsbasis muss die Schadensabrechnung im Haftpflichtfall sein,
beides zusammen geht nicht. Das ist das Fazit eines aktuellen Urteils
des Oberlandesgerichts (OLG) Köln, durch das einem
Unfallgesch ädigten der Ersatz von
„Nachtragsreparaturkosten“ verweigert wurde (Urteil vom
1.3.2001, Az: 1 U 112/00; Abruf-Nr. 010886).
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01.10.2001 · Fachbeitrag aus ASR · Mietrechtsreform
Am 1. September 2001 ist das
Mietrechtsreformgesetz in Kraft getreten. Im Mittelpunkt steht das
Wohnraummietrecht. Das Gesetz wirkt sich aber auch auf das gewerbliche
Mietrecht aus. Viele Kfz-Betriebe haben Büro-, Verkaufs- oder
Werkstatträume angemietet.
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01.10.2001 · Fachbeitrag aus ASR · Kundenbindung im Autohaus
Mit der ersatzlosen Streichung von Rabattgesetz
und Zugabeverordnung ist es Realität geworden: Seit dem 25. Juli
2001 darf um jeden Preis gefeilscht werden. In Vorbereitung auf die
kommenden „Nahkämpfe“ an der Verkaufsfront haben
zumindest die großen Warenhausketten ihr Verkaufspersonal
geschult und sich bemüht, wirkungsvolle Argumentationshilfen zu
geben. Auch im Autohaus sollte das Verkaufspersonal verstärkt
für dieses Thema sensibilisiert werden.
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01.10.2001 · Fachbeitrag aus ASR · Lohnsteuer
Hat ein Arbeitgeber die Lohnsteuer zu spät
angemeldet und das Finanzamt deswegen einen Verspätungszuschlag
festgesetzt, haftet er nicht für den vollen
Verspätungszuschlag. Er haftet nur für den Prozentsatz, mit
dem er die Forderungen der übrigen Gläubiger befriedigt hat.
Das hat der Bundesfinanzhof zu Gunsten eines
GmbH-Geschäftsführers entschieden.
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01.10.2001 · Fachbeitrag aus ASR · Lohnsteuer
Aufwendungen des Arbeitgebers für
Betriebsveranstaltungen von über 200 DM pro Arbeitnehmer sind in
vollem Umfang lohnsteuerpflichtiger Arbeitslohn. Steuerpflichtig, weil
aus Sicht der Finanzverwaltung unüblich, sind die Aufwendungen
unabhängig vom Betrag, wenn die Veranstaltung länger als
einen Tag dauert. Mit dieser Standard-Begründung ist ein
Unternehmer vor dem Finanzgericht Nürnberg
„abgebügelt“ worden (Urteil vom 26.7.2000, Az: V
325/98). Er hatte sich gegen die ...
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01.10.2001 · Fachbeitrag aus ASR · Gewerbesteuer
Schuldzinsen auf Überentnahmen sind
einkommensteuerlich nicht abzugsfähige Betriebsausgaben bei
Einzelunternehmen und Personengesellschaften. Diese Neuerung hat die
letzte Steuerreform gebracht. Woran viele nicht denken: Diese nicht
abzugsfähigen Schuldzinsen müssen Sie nicht zur Hälfte
als Dauerschuldzinsen dem Gewerbeertrag hinzurechnen. Darauf hat die
Oberfinanzdirektion Nürnberg hingewiesen. Sie müssen nur den
Anteil der Dauerschuldzinsen hinzurechnen, der dem Anteil ...
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01.10.2001 · Fachbeitrag aus ASR · Familienverträge
Arbeitsverträge zwischen Angehörigen
prüft das Finanzamt besonders streng. Sie bleiben nur dann
unbeanstandet, wenn sie zu Bedingungen wie zwischen fremden Dritten
abgeschlossen und tatsächlich so wie vereinbart durchgeführt
werden. Bei geringfügigen Abweichungen vom
„Fremdüblichen“ muss das Finanzamt aber schon mal ein
Auge zudrücken. So müssen Sie nach der Rechtsprechung des
Bundesfinanzhofs (BFH, Urteil vom 21.1.1999, Az: IV R 15/98) bei einem
630-DM-Job, der vor allem ...
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01.10.2001 · Fachbeitrag aus ASR · Autohaus-KG und -GmbH & Co. KG
Seit Jahren versucht der Gesetzgeber, die
Möglichkeiten der Verlustverrechnung zu beschränken -
und schießt meist über das Ziel hinaus. Unter einem der
ersten Versuche aus den siebziger Jahre leiden vor allem
Autohäuser in der Rechtsform der Kommanditgesellschaft (KG) oder
GmbH & Co. KG. Verluste, die auf die beschränkt haftenden
Gesellschafter dieser Unternehmen entfallen, sind nur begrenzt
ausgleichs- bzw. abzugsfähig. Sobald ein negatives Kapitalkonto
entsteht, greift § 15a ...
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