24.05.2017 · Fachbeitrag aus ASR · Kfz-Handel über die Grenze
Erfahren Sie anhand eines Praxisfalls, welche Belege Sie benötigen und was Sie buchen und prüfen müssen, um ein Neufahrzeug steuerfrei innergemeinschaftlich an eine Privatperson (= Nichtunternehmer) im EU-Ausland zu liefern. Und zwar für den Fall, dass Sie die Transportverantwortung tragen. Checklisten helfen Ihnen dabei, dies sofort in Ihrem Autohaus umzusetzen. Erfahren Sie zudem, was in Ihrer Rechnung stehen muss und wie Sie die Lieferung bzw. den Umsatz der Finanzverwaltung richtig ...
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24.05.2017 · Fachbeitrag aus ASR · Innergemeinschaftlicher Handel
Bei EU-Exporten müssen Sie feststellen, ob Ihr Kunde zeichnungsberechtigt ist. Obwohl dies hinlänglich bekannt sein sollte, gehen viele Autohäuser und deren Entscheidungsträger nachlässig damit um. Das ist nicht nachvollziehbar, wenn man sich vor Augen führt, dass nahezu keine Marge so hoch ist wie das Risiko, nachträglich die Umsatzsteuer für eine – an sich steuerfreie innergemeinschaftliche Lieferung – abführen zu müssen. Erfahren Sie, wie Sie am besten vorgehen, um Ihr Risiko ...
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24.05.2017 · Fachbeitrag aus ASR · Autokauf
Mittlerweile klagen viele Käufer von Dieselfahrzeugen mit einem EA 189-Motor und „Schummelsoftware“ mit Erfolg auf Rückabwicklung des Kaufvertrags . Dann muss auch über die Nutzungsentschädigung entschieden werden, die der Händler für die Nutzung des Fahrzeugs gegenrechnen darf. Und da gehen die Meinungen von Händlern und Kunden oft weit auseinander. Nicht zuletzt, weil die Gerichte bei zum Teil identischen Fahrzeugen unterschiedliche Gesamtlaufleistungen akzeptieren.
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24.05.2017 · Nachricht aus ASR · Umsatzsteuer/Lohnsteuer/Buchführung
Die Grenze für Kleinbetragsrechnungen, die trotz einer geringeren Zahl von Rechnungsangaben zum Vorsteuerabzug berechtigen, steigt rückwirkend zum 01.01.2017 von 150 Euro auf 250 Euro. Das ist eine Folge des 2. Bürokratieentlastungsgesetz (2. BEntlG), das der Bundesrat am 12.05.2017 abgesegnet hat. Das 2. BEntlG sieht weitere für die Lohnsteuer, Sozialversicherung und Buchführung im Kfz-Handel relevante Neuregelungen vor.
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24.05.2017 · Nachricht aus ASR · GW-Handel
Rost geht grundsätzlich zulasten des GW-Käufers. Doch seine Position kann sich verbessern, wenn der Händler in einem GW-Siegel, einem GW-Bericht oder in einem vergleichbaren Dokument den Mund zu voll genommen hat. Ein solcher Siegel-Fall war Gegenstand eines Prozesses, der für den Händler in zweiter Instanz vor dem LG Berlin glimpflich ausging.
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24.05.2017 · Nachricht aus ASR · GW-Handel
Die Mietwageneigenschaft eines GW muss der Händler ungefragt offenbaren. Deshalb entschied das LG Hamburg einen Prozess zugunsten des Kunden. Der Händler hatte auf Zahlung des Kaufpreises geklagt, der Kunde verlangte mit einer Widerklage seine Anzahlung zurück.
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24.05.2017 · Nachricht aus ASR · GmbH
Verzichtet der Gesellschafter-Geschäftsführer (GGf) einer GmbH auf seine werthaltigen Pensionsansprüche und hat dies eine verdeckte Einlage zur Folge, fließt ihm in Höhe des Verzichts Arbeitslohn zu. Dem steht nach Ansicht des FG Baden-Württemberg auch nicht entgegen, dass der GGf einer GmbH formal nicht unter das Gesetz zur Verbesserung der betrieblichen Altersversorgung (BetrAVG) fällt (FG Baden-Württemberg, Urteil vom 22.12.2015, Az. 8 K 380/13, Abruf-Nr. 192955 – nicht ...
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24.05.2017 · Nachricht aus ASR · Umsatzsteuer
Ist der Leistungsempfänger nicht in der Rechnung als Rechnungsempfänger genannt, ist keine Berichtigung der Rechnung möglich, die den Vorsteuerabzug von Anfang an rettet. Die Rechtsprechung des EuGH und des BFH, wonach eine berichtigte Rechnung für eine Leistung auf den Zeitpunkt der ursprünglichen Rechnungsausstellung zurückwirkt, greift dann nicht. Das ist die negative Seite eines rechtskräftigen Urteils des FG Münster.
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24.05.2017 · Nachricht aus ASR · NW-Handel
Das OLG Nürnberg hat einen Kfz-Händler zur Ersatzlieferung in einem NW-Geschäft verurteilt, obwohl der Mangel (im Display des BMW X3 war mehrmals die Anzeige „Kupplungsüberhitzung“ erschienen) letztlich doch noch behoben werden konnte. Das OLG hat aber die Revision zugelassen, damit der BGH die Sache endgültig entscheiden kann. Der Händler hat davon Gebrauch gemacht, und so wird sich jetzt der BGH mit der Sache beschäftigen. Das Aktenzeichen vor dem BGH lautet: VIII ZR 66/17.
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24.05.2017 · Nachricht aus ASR · Wettbewerbsrecht
Ist ein Fahrzeug für mehr als viereinhalb Monate auf einen Händler zugelassen und von diesem genutzt worden, handelt es sich nicht mehr um eine Tageszulassung. Damit ist es auch kein Neufahrzeug i. S. v. § 2 Nr. 1 Pkw-Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung (Pkw-EnVKV). Der Händler verhielt sich demnach nicht wettbewerbswidrig, als er das Fahrzeug (einen VW Touareg) ohne Angabe der Verbrauchswerte nach § 5 Abs. 1 Pkw-EnVKV bewarb, entschied das LG Münster.
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