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  • 01.10.2005 | Orale Biologie

    Kaiserschnitt als Streptococcus mutans-Risiko?

    Nach Meinung US-amerikanischer Wissenschaftler gibt es einen Einfluss der Art der Geburt auf die spätere Besiedlung mit Streptococcus mutans.  

     

    Li et al. untersuchten im Rahmen einer prospektiven Kohortenstudie mit 156 Mutter-Kind-Paaren mögliche perinatale Einflussfaktoren auf die Infizierung der Kinder mit S. mutans. Die Forscher entdeckten, dass von den infizierten Kindern die Kinder mit Kaiserschnittgeburt im Schnitt 11,7 Monate früher mit S. mutans infiziert waren als die Kinder mit Vaginalgeburt (p=0,038). Die Kinder mit Kaiserschnitt beherbergten einen einzelnen Genotyp von S. mutans, der identisch war mit dem ihrer Mutter.  

     

    Y Li, P W Caufield, A P Dasanayake, H W Wiener, S H Vermund: Mode of Delivery and Other Maternal Factors Influence the Acquisition of Streptococcus mutans in Infants; J Dent Res2005; 84(9): 806-811 

    Quelle: Ausgabe 10 / 2005 | Seite 7 | ID 110664