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  • 01.07.2007 | Endodontie

    Wurzelkanalfüllungen: Höhere Dichtigkeit nach passiver Ultraschallspülung

    Nach Anwendung einer passiven Ultraschallspülung weisen Wurzelkanalfüllungen eine signifikant höhere Dichtigkeit auf. Van der Sluis et al. erklären dieses Ergebnis mit einer verbesserten Entfernung von Debris und Smear Layer aus den bukkalen und lingualen Ausläufern ovaler Wurzelkanäle. Hierdurch werde eine bessere Adaptation des Wurzelfüllmaterials an die Kanalwand ermöglicht.  

     

    Nach Präparation der Zugangskavität und Aufbereitung wurde in Gruppe 1 eine passive Ultraschallspülung (PMax®, Satelec) vorgenommen. Mit Hilfe einer Spritze wurden die Wurzelkanäle mit NaOCl (2%) gefüllt und ein glatter Draht wurde bis auf eine Arbeitslänge minus 1 mm eingebracht. Die Spüllösung wurde für eine Minute mit Ultraschall aktiviert. Danach wurden die Kanäle von Hand mit 2 ml NaOCl (2 %) gespült und erneut mit Ultraschall aktiviert. Diese Sequenz wurde insgesamt dreimal wiederholt, so dass es zu einer Gesamtspülzeit von drei Minuten mit einem Volumen von 6 ml NaOCl kam. Die Wurzelkanäle der Gruppe wurden mit Hilfe einer Spritze und 6 ml NaOCl (2%) für drei Minuten manuell gespült.  

     

    Nach Trocknung der Kanäle erfolgte die Wurzelkanalfüllung mit Hilfe der warmen vertikalen Kompaktion von Guttapercha und silberfreiem AH 26® (Dentsply DeTrey). Die Wurzelkanalfüllungen der Zähne – die vorher passiv mit Ultraschall gespült worden waren – wiesen eine signifikant höhere Dichtigkeit auf.