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  • 28.02.2008 | Allgemeine Zahnheilkunde/Umweltzahnmedizin

    Dentalmaterialien als Auslöser des chronischen Müdigkeitssyndroms?

    von Dr. med. dent. Wolfgang H. Koch, Herne

    Hinter dem chronischen Müdigkeitssyndrom (chronic fatigue syndrome, kurz CFS) verbirgt sich ein sehr komplexes Krankheitsbild. Die Diagnose der diffus erscheinenden Symptome ist für (Zahn-) Mediziner nicht einfach. Häufig bringt erst die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Zahnmedizinern, Allergologen und Zahntechnikern die Krankheitsursachen und -wirkungen ans Licht.  

     

    CFS-Patienten leiden an einer durchgehenden geistigen und körperlichen Erschöpfung auch ohne adäquate Belastungen, die durch längere Ruhephase nicht vorübergeht. Definitionsgemäß hält die chronische Müdigkeit mindestens sechs Monate an. Kopf- und Halsschmerzen sowie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen sind weitere Symptome der Krankheit. In Deutschland sind schätzungsweise 0,8 bis 1,5 Mio. Bundesbürger von der Krankheit betroffen, in den USA geht man von etwa 15 Mio. CFS-Erkrankten aus.  

     

    Diffuse Krankheitsbilder können viele Ursachen haben: Autoimmun-erkrankungen, chronische Stoffwechselstörungen, Organerkrankungen oder Psychosen sind nur einige der möglichen Auslöser für Abgeschlagenheit, Schmerzen und Konzentrationsstörungen.