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  • · Fachbeitrag · Prothetik

    Geschiebeverankerte Teilprothesen für Freiend-Situationen nicht geeignet

    | Die Therapie einer einseitigen distalen Freiendsituation sollte wegen hoher klinischer Verlustraten (Fünf-Jahres-Überlebensrate: 25 Prozent!) nicht mit geschiebeverankerten unilateralen Teilprothesen erfolgen. Ebenso muss von der Verwendung von Geschieben zur Verankerung einer bilateralen Freiendprothese an endständigen nicht verblockten Pfeilerzähnen abgeraten werden: Es drohen Frakturen der nicht verblockten Pfeilerzähne. |

     

    Konfektionierte Präzisionsgeschiebe und Doppelkronen sind erprobte Verbindungselemente zur Verankerung von festsitzend-abnehmbarem Zahnersatz. Teilprothesen, die bilateral mit konfektionierten Präzisionsgeschieben an endständigen verblockten Pfeilerzähnen verankert wurden, stellen eine Behandlungsstrategie zur prothetischen Rehabilitation der distalen Freiendsituation dar. In einer prospektiven klinischen Studie lag deren Fünf-Jahres-Überlebensrate bei 82,4 Prozent. Diese Lösung kann nur bei parodontal gesunden, über ausreichend Attachment verfügende sowie vitale und verblockte Pfeilerzähne alternativ zu anderen teilprothetischen Versorgungsformen empfohlen werden, warnen die Autoren.

     

    Quelle:

    • J Schmitt et al.: Klinische Bewährung von geschiebeverankerten Teilprothesen ‒ unilaterale versus bilaterale Verankerung. Quintessenz (2012) 63:317-324
    Quelle: Ausgabe 05 / 2012 | Seite 2 | ID 33193060