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  • · Fachbeitrag · Desinfektion

    Ozonbehandlung: Nicht alle Bakterien und Pilze sprechen darauf an

    | Vor allem bei schwer zugänglichen Bereichen erscheint die zusätzliche Ozonanwendung zu etablierten Desinfektionsverfahren nach den hier ermittelten Ergebnissen und zum jetzigen Zeitpunkt als sinnvoll, urteilt Sandra Stolz aus Köln in ihrer Dissertation. Doch das bewährte CHX zeigte sich in ihren Testreihen als wesentlich effektiver. |

     

    Wirkung verschiedener Dekontaminationsmittel

    Ziel ihrer Arbeit war der Nachweis der Effektivität einer Keimzahlreduktion von Escherichia coli, Staphylococcus aureus und Candida albicans nach der Behandlung mit Ozon auf festen Oberflächen und in Flüssigkulturen im Vergleich zu 1%igem Chlorhexidin und der antimikrobiellen Photodynamischen Therapie. Die qualitativen Versuche auf Blutagarplatten mit dem Ozongenerator Prozone® (W&H) erbrachten den optischen Beweis der Wirksamkeit von Ozon auf die ausgewählten Mikroorganismen nach unterschiedlicher Begasungszeit. Bei der Desinfektion mit Chlorhexidin kam es zur absoluten Keimelimination. Bei der Verwendung der antimikrobiellen Photodynamischen Therapie zeigte sich im behandelten Bereich kein Kolonienwachstum.

     

    Für 1%iges Chlorhexidin ergab sich in jedem Versuch eine absolute Keimzahlelimination. Die Ozonbehandlung zeigte keine Wirkung gegen C. albicans, weder in den qualitativen noch in den quantitativen Versuchen. Der Ausgangswert von E. coli wurde um etwa 103 reduziert bei einer Ozonbegasungszeit von mindestens 48 Sekunden.