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· Nachricht · Statistik

Mit dem Job im Bett: Jeder Dritte hatte schon eine Beziehung am Arbeitsplatz

| Knutschen auf der Weihnachtsfeier, anzügliche E-Mails, heiße Blicke im Fahrstuhl: oft wird nach dem anfänglichen Kollegen-Flirt mehr geteilt, als nur der gemeinsame Arbeitgeber. Intime Beziehungen am Arbeitsplatz sind brisant, aber nicht verboten - und offenbar kein Tabu-Thema. Dass es in deutschen Unternehmen auch neben der Arbeit zur Sache geht, zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag des Verbraucherportals Sparwelt.de: Jeder Dritte Befragte (32 Prozent) gab an, schon einmal eine sexuelle Beziehung am Arbeitsplatz gehabt zu haben. |

 

Mindestens eine, denn bei neun Prozent derer, die bereits eine Arbeitsplatz-Affäre eingegangen sind, blieb es nicht bei einer Beziehung. Pikantes Detail: Bei jedem Fünften (21 Prozent) derjenigen, die ein intimes Verhältnis am Arbeitsplatz eingegangen sind, kam es in den Räumlichkeiten des Unternehmens zu Intimitäten, die über Küsse hinausgingen.

 

Hierarchie: Intimitäten am liebsten auf Augenhöhe

Auf die Frage nach dem hierarchischen Arbeitsverhältnis neben der amourösen Beziehung antwortete die Mehrheit (58 Prozent), dass es sich bei Beginn des Verhältnisses um eine Beziehung auf gleicher Ebene handelte. Bei 11 Prozent waren die Befragten Vorgesetzte, bei 12 Prozent Untergebene. Deutlich mehr Männer als Frauen (18 Prozent versus 4 Prozent) gingen eine Beziehung mit weisungsgebundenen Mitarbeitern ein.

Partnerbörse Arbeitsplatz: Gute Chancen für dauerhafte Beziehungen

Die Turtelei am Arbeitsplatz scheint keine schlechte Basis für ernsthafte Beziehungen zu sein. Kein Wunder - schließlich verbringen Berufstätige viel Zeit mit ihren Kollegen. Von denen, die schon mindestens ein intimes Verhältnis am Arbeitsplatz hatten, geben ganze 29 Prozent an, dass diese (letzte) Beziehung länger als fünf Jahre dauerte - lediglich für 15 Prozent handelte es sich um eine einmalige Angelegenheit.

Die Mehrzahl der Affären wird zunächst geheim gehalten

Offenbar befürchten viele Beteiligte von Arbeitsplatz-Affären Nachteile: 43 Prozent wollten die (letzte) Beziehung ganz geheim halten, neun Prozent haben sie wenigen anvertraut, 27 Prozent haben die Beziehung nach einer Weile öffentlich gemacht. Nur jeder Fünfte (20 Prozent) war von Beginn der Beziehung an nicht um Geheimhaltung im Unternehmen bemüht.

Kollegen reagieren mehrheitlich neutral

Dass Liebschaften unter Kollegen im Unternehmen generell nicht gerne gesehen sind, bestätigt die Umfrage nicht: Bei der Frage nach Reaktionen aus dem Arbeitsumfeld gaben 29 Prozent an, dass die Kollegen nichts von der Beziehung mitbekommen haben, 11 Prozent berichteten von negativen Reaktionen wie zum Beispiel Mobbing. 23 Prozent jedoch gaben an, dass die Kollegen sogar positiv auf die Beziehung reagiert haben. Überwiegend wird aber gelassen auf Büro-Affären reagiert: 38 Prozent derer, die eine Beziehung am Arbeitsplatz eingegangen sind, geben an, dass die Reaktionen neutral ausfielen.

 

Die Daten wurden im Zeitraum vom 12. bis 16. Mai 2017 unter 1.000 Deutschen ab 25 Jahren von forsa erhoben.

 

Quelle | obs/sparwelt.de

Quelle: ID 44763292