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·Fachbeitrag ·Krankenversicherung

Zukunftsmarkt Betriebliche Krankenversicherung erschließen und als Geschäftsfeld aufbauen

von Andreas Trautner, Trautner FinanzService, Experte KV

| Die Betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist kein Produktverkauf, sondern die Entwicklung eines Gesamtkonzepts mit dem Unternehmen. Personalkosten senken und einen sofort erlebbaren Mehrwert für seine Mitarbeiter zu schaffen, können hierbei entscheidende Motive sein. |

Die Zeichen für bKV stehen günstig

Das Thema Fürsorge für die eigenen Mitarbeiter wird für Unternehmen immer wichtiger. Die Gewinnung junger Fachkräfte gestaltet sich zunehmend schwieriger, ältere Mitarbeiter werden länger arbeiten (müssen). Parallel dazu werden die Menschen immer stärkeren Belastungen am Arbeitsplatz ausgesetzt. Beides führt mittel- und langfristig zu einem dynamisch steigenden Krankenstand innerhalb der Belegschaft. Hinzu kommt eine immer bessere und damit auch teurere medizinische Versorgung, die langfristig jedoch nicht mehr jedem in Deutschland Lebenden solidarisch finanziert zur Verfügung gestellt werden kann. Hier bedarf es konkreter Lösungen, um den Wirtschaftsstandort Deutschland zu sichern, die Unternehmen weiter wettbewerbsfähig und die Kosten durch Krankheit bezahlbar zu halten.

 

Ein aktuelles Urteil des BFH spielt Arbeitgebern und Arbeitnehmern in die Hände. Die Beiträge, die der Arbeitgeber für die bKV seiner Arbeitnehmer zahlt, sind Sachbezüge, wenn der Arbeitnehmer nach den arbeitsvertraglichen Regelungen lediglich den Krankenversicherungsschutz und keinen Barlohn verlangen kann. Gewährt der Arbeitgeber die Beiträge zusätzlich zum Arbeitslohn und hält er die Sachbezugsfreigrenze von 44 Euro monatlich ein, darf er die Beiträge steuer- und sozialabgabenfrei gewähren (BFH, Urteil vom 14.4.2011, Az. VI R 24/10; Abruf-Nr. 112149).