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22.05.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Reparaturen an älteren Gebäuden

Abgrenzung zwischen Herstellungs- und Erhaltungsaufwand

Werden an einem älteren Gebäude, dessen Räumlichkeiten vermietet werden oder bei denen eine Vermietung beabsichtigt ist, umfassende Baumaßnahmen vorgenommen, stellt sich die Frage, ob es sich bei den Kosten um Herstellungs- oder Erhaltungsaufwand handelt. Nun hat das BMF ein – neues – umfassendes Schreiben zur Abgrenzung von Herstellungs- und Erhaltungsaufwand veröffentlicht. Die wesentlichen Aussagen werden nachfolgend vorgestellt (BMF 26.1.26, IV C 1 – S 2253/00082/001/064).  > lesen

12.05.2026 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Kostenrecht

Vergütungsanspruch eines Rechtsanwalts nach Aufhebung der Prozesskostenhilfe

Im PKH-Verfahren macht die (vermeintlich) bedürftigen Partei häufig falsche Angaben, die vom Rechtsanwalt in die Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse übernommen werden. Werden die Falschangaben später entlarvt und kommt es deshalb zu einer Aufhebung der Prozess- oder Verfahrenskostenhilfe, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen dies auf den Vergütungsanspruch des Rechtsanwalts unter welchen Voraussetzungen hat, gegen wen sich dieser dann richtet und wie ...  > lesen

02.01.2026 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · Steuerrecht

Eheverträge clever gestalten: Schenkungsteuer bei Pauschalabfindung vermeiden

Im Zuge der Ehescheidung wird oft eine Scheidungsfolgenvereinbarung getroffen. Gegenstand dieser Vereinbarung kann sein, dass ein Ehegatte für den Verzicht auf seine nachehelichen Ansprüche auf Unterhalt, Zugewinnausgleich und Versorgungsausgleich eine Pauschalabfindung erhält. Das Problem: Diese Pauschalabfindung unterliegt – wie der BFH jüngst entschied – der Schenkungsteuer. Der Beitrag zeigt eine Gestaltungsoption des BFH auf, die Schenkungsteuer vermeidet.  > lesen

21.08.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Musterfall

Betriebsaufspaltung und Gesamtplanrechtsprechung

Die steuerliche Gestaltung bei der Veräußerung von GmbH-Anteilen im Rahmen einer Betriebsaufspaltung stellt Berater und Mandanten vor besondere Herausforderungen. Wird bei Verkauf der GmbH-Anteile die personelle Verflechtung aufgehoben, droht die Aufdeckung stiller Reserven im Besitzunternehmen, falls die wesentlichen Betriebsgrundlagen – wie Immobilien – dort verbleiben. Zur Vermeidung dieser steuerlichen Risiken wird in diesem Musterfall eine Umstrukturierung mittels Beitrittsmodell in ...  > lesen

21.08.2025 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Gestaltungsempfehlung

Doppelte Nutzung der Kleinunternehmer-
regelung bei Ehegatten

Unternehmer, die gewisse Umsatzgrößen nicht überschreiten, können die Kleinunternehmerregelung nutzen. Sie ist dann vorteilhaft, wenn keine nennenswerten Anschaffungen erforderlich sind oder Dienstleistungen eingekauft werden müssen und sich der Unternehmer zudem mit seinen eigenen Leistungen überwiegend an Endkunden oder an andere, nicht vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmer wendet. Im Falle von Eheleuten könnte man da auf den Gedanken kommen, zwei Gewerbe bzw. Unternehmen zu gründen, ... > lesen

28.07.2025 · Fachbeitrag aus Familienrecht kompakt · Taufname

Streit um den Taufnamen: Das ist zu beachten

Die Wahl des Taufnamens ist eine Angelegenheit von erheblicher Bedeutung i. S. d. § 1628 BGB, wenn die Taufe selbst davon abhängt, dass die Eltern sich auf einen Taufnamen verständigen, so das OLG Karlsruhe.  > lesen

21.08.2025 · Nachricht aus Praxis Freiberufler-Beratung · September 2025

Ausgewählte Online-Nachrichten auf einen Blick

Zwischen den Erscheinungsterminen der gedruckten Ausgabe von PFB Praxis Freiberufler-Beratung halten wir Sie regelmäßig online auf dem Laufenden. Hier ist – jeweils nur kurz angerissen – eine Auswahl der interessantesten Meldungen. Alle Online-Nachrichten finden Sie im Volltext unter dem Veröffentlichungsdatum auf iww.de/pfb .  > lesen

14.04.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · Renditestärker, kostengünstiger, flexibler

Bundestag beschließt Reform der privaten Altersvorsorge

Eine private Altersvorsorge kann dabei helfen, mögliche Versorgungslücken im Rentenalter zu schließen. Am 27.3.2026 hat der Bundestag die Reform der steuerlich geförderten privaten Altersvorsorge mit Änderungen beschlossen, der Bundesrat muss noch abschließend zustimmen. AStW informiert über Eckpunkte der Reform.  > lesen

02.06.2026 · Fachbeitrag aus VereinsBrief · Gemeinnützigkeit

Der Entzug der Gemeinnützigkeit (Teil 2): Das sind die steuerlichen Folgen

Soweit die Gemeinnützigkeit nicht wegen Verstößen gegen die satzungsmäßige Vermögensbindung entzogen wird, ist die einschlägige Vorschrift für die Aberkennung § 63 AO – die tatsächliche Geschäftsführung erfüllt nicht die Anforderungen der §§ 51 ff. AO. VB zeigt, wann § 63 AO zum Tragen kommt und welche steuerlichen Folgen der Entzug der Gemeinnützigkeit für den Verein hat.  > lesen

05.05.2026 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · EuGH

Verjährungsregeln im Wandel?

Die Verjährung ist für Rechtsdienstleister eine wesentliche Grundlage der täglichen Praxis – sowohl bei der Bewertung von Forderungen als auch bei der Entscheidung über das weitere Vorgehen. Mit einer aktuellen Entscheidung des EuGH werden zentrale Grundsätze der Verjährungsregeln neu zu bewerten sein. Dabei stellt er klar, dass Verjährungsfristen nicht dazu führen dürfen, dass Verbraucher ihre Rechte praktisch nicht wahrnehmen können. Für die Praxis des Forderungsmanagements ... > lesen

14.04.2026 · Nachricht aus Versicherung und Recht kompakt · Kfz-Versicherung

Formularmäßige Vorteilsausgleichsabtretung der HUK ist unwirksam

Die von der HUK vorformulierte Abtretung mit der Formulierung „… etwaige (das Werkstattrisiko betreffende) Ersatzansprüche gegenüber dem Reparaturbetrieb hinsichtlich einer im Sinne des § 249 Abs. 2 S. 1 BGB nicht erforderlichen Überhöhung der Reparaturrechnung“ ist unwirksam.  > lesen

05.08.2025 · Fachbeitrag aus Forderungsmanagement professionell · Maklerrecht

Schwierige Abgrenzungen bei der Anwendung des Halbteilungsgrundsatzes

Lässt sich der Makler von beiden Parteien des Kaufvertrags über eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus einen Maklerlohn versprechen, kann dies nach § 656c Abs. 1 S. 1 und 2 BGB nur so erfolgen, dass sich die Parteien in gleicher Höhe verpflichten. Vereinbart der Makler mit einer Partei des Kaufvertrags, dass er für diese unentgeltlich tätig wird, kann er sich auch von der anderen Partei keinen Maklerlohn versprechen lassen. Ein Maklervertrag, der davon abweicht, ist nach § 656c Abs. 2 BGB ... > lesen

28.04.2026 · Nachricht aus Löhne und Gehälter professionell · Entgelt

Unbeabsichtigte Entgeltüberzahlung: Rückzahlungsanspruch kann an arbeitsvertraglichen Ausschlussfristen scheitern

Rückzahlungsansprüche des Arbeitgebers wegen unbeabsichtigter Entgeltüberzahlungen bleiben bestehen. Der Arbeitnehmer kann sich selbst dann nicht auf einen Rückforderungsausschluss nach § 814 BGB berufen, wenn der Arbeitgeber bei Auszahlung vom fehlenden Rechtsgrund wusste. Das lehrt eine Entscheidung des LAG Baden-Württemberg. Das LAG hat die Rückforderung am Ende trotzdem scheitern lassen, weil die Bestimmungen einer arbeitsvertraglichen Ausschlussklausel nicht eingehalten worden waren.  > lesen

13.02.2026 · Fachbeitrag aus Versicherung und Recht kompakt · Hausratversicherung

Ausgleichsanspruch des Gebäude-VR
gegen den Hausrat-VR bei Fliesenschäden

Fliesen sind zwar kein Hausrat im Sinne des § 6 VHB. Sie können aber gleichwohl als „Bodenbeläge“ im Sinne des § 8 Nr. 1 h) VHB zu qualifizieren sein. Ein Versicherungsfall „Leitungswasserschaden“ liegt nach dem Verständnis eines durchschnittlichen VN auch dann vor, wenn der Bodenbelag (hier: Fliesen) nur wegen notwendiger Reparaturarbeiten am Unterboden (Estrich) – als gewöhnlicher Durchfeuchtungs-Folgeschaden – zwangsläufig entfernt werden muss. So entschied es das OLG ...  > lesen

09.03.2026 · Fachbeitrag aus Arbeitsrecht aktiv · Zielvereinbarung

Eine unterlassene Zielvereinbarung führt schnell zum Schadenersatz für den ArbG

Ein Verstoß des ArbG gegen seine arbeitsvertragliche Verpflichtung, mit dem ArbN für eine Zeitperiode Ziele festzulegen, an deren Erreichen eine Prämie geknüpft ist, löst jedenfalls nach Ablauf der Zielperiode gemäß § 280 Abs. 3 BGB in Verbindung mit § 283 S. 1 BGB grundsätzlich einen Schadenersatzanspruch aus.  > lesen

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