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30.10.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Umstrukturierung

Holding mit Minderheitsbeteiligungen – Teil 3: Implikationen für Folgeumwandlungen und die Grunderwerbsteuer

Der Weg in die Holding mit dem „Huckepackmodell“ kann bei Minderheitsbeteiligungen als Umwandlungsalternative zum Anteilstausch nach § 21 UmwStG in Betracht kommen. Aus steuerlicher Sicht sind hierbei freilich die Chancen und Risiken dieser Gestaltung abzuwägen. Im Rahmen dieser Beitragsserie haben wir uns in Teil 1 (GStB 26, 276) und Teil 2 (GStB 26, 348) im Detail mit den erforderlichen Umsetzungsschritten befasst. Näher untersucht wurden auch etwaige Fallstricke hinsichtlich der ...  > lesen

02.11.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Vermögensübertragung

„Entgeltlicher Nießbrauchsverzicht“ (nur) in Altfällen steuerfrei

Viele Eltern übertragen ihren Kindern schon zu Lebzeiten eine vermietete Immobilie, behalten sich aber vor, bis zu ihrem Tode die Erträge zu vereinnahmen. Manchmal ändern sich aber die Lebensumstände und es kann sinnvoll sein, ein Nießbrauchsrecht abzulösen – z. B. wenn die Immobilie verkauft werden soll. Oder aber die Immobilie wird veräußert und der neue Eigentümer möchte diese „unbelastet“ nutzen können. Die Eltern werden sich den Verzicht auf ihr Nießbrauchsrecht ...  > lesen

03.11.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Midijob

Arbeitgeberzuschuss zur berufsständischen Versorgung

Im unmittelbaren Anschluss an die Geringfügigkeitsgrenze ist der Verdienst bis zu einer bestimmten Obergrenze, dem so genannten Übergangsbereich, zwar grundsätzlich sozialversicherungs- und lohnsteuerpflichtig, doch bei den Sozialabgaben gibt es eine geringere Belastung für Arbeitnehmer. Dadurch sind die Gesamtbeiträge niedriger als bei einem normalen Beschäftigungsverhältnis. Man spricht insoweit auch von Midijobs.  > lesen

28.07.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Vergütung aus der Staatskasse

PKH-/VKH-Beschwerde: In diesen Fällen erfasst die Bewilligung die Anwaltsgebühren

Die Vergütung im PKH-/VKH-Beschwerdeverfahren sorgt in der Praxis regelmäßig für Unsicherheiten, insbesondere wenn ein Rechtsbehelf nicht durch eine gerichtliche Entscheidung, sondern durch Abhilfe erledigt wird. Zusätzlich stellt sich die Frage, ob die 0,5-Verfahrensgebühr nach Nr. 3500 VV RVG überhaupt festgesetzt werden kann, wenn § 127 Abs. 4 ZPO eine Kostenerstattung im Beschwerdeverfahren ausschließt und eine ausdrückliche Bewilligung von PKH/VKH für das Beschwerdeverfahren ...  > lesen

30.10.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Besteuerung von Personengesellschaften

Update „Personengesellschaften“ – Teil 1: Grundsätze der Einkünftequalifikation und aktuelle Urteile..

Wer glaubt, die Besteuerung von Personengesellschaften sei Routine, hat die jüngste BFH-Rechtsprechung verpasst. Der IV. Senat räumt derzeit an vielen „Baustellen“ gleichzeitig auf und sorgt damit für Unruhe in der Beratungspraxis. Da wäre z. B. das Thema Abfärbung: Schon wenige gewerbliche Einnahmen können eine vermögensverwaltende Gesellschaft insgesamt infizieren. Bei der Seitwärtsabfärbung bietet nur die Bagatellgrenze Schutz, bei der Aufwärtsabfärbung nicht einmal diese, ...  > lesen

30.10.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Kapitalgesellschaften

Jahreswechsel 2026/2027 bei der GmbH – welche steuerlichen Maßnahmen jetzt unbedingt auf die Beratungsagenda gehören

Der Jahreswechsel ist für die GmbH regelmäßig Anlass für mehr als nur die Vorbereitung des Jahresabschlusses. Neben Bilanzierung und Steuererklärungen sind zahlreiche Sachverhalte zu prüfen, die sich unmittelbar auf die Steuerbelastung des abgelaufenen Jahres oder die Planung des Folgejahres auswirken. Dazu gehören insbesondere die Beziehungen zwischen GmbH und Gesellschafter, die Geschäftsführervergütung, Forderungen und Rückstellungen, Investitionen, Ausschüttungen – und nicht ...  > lesen

30.10.2026 · Nachricht aus Steuern sparen professionell · Reisekosten

Lotsenrevier ist keine Betriebsstätte – Seelotsen können
tatsächliche Fahrtkosten steuerlich geltend machen

Selbstständige können betrieblich veranlasste Fahrtkosten grundsätzlich in tatsächlicher Höhe abziehen, wenn die Fahrten nicht zwischen Wohnung und Betriebsstätte i. S. v. § 4 Abs. 5 S. 1 Nr. 6 EStG erfolgen. Ein räumlich ausgedehntes Tätigkeitsgebiet genügt nicht für die Annahme einer Betriebsstätte. Das hat der BFH zugunsten eines Seelotsen entschieden und damit seine Rechtsprechung zur großräumigen Betriebsstätte aufgegeben.  > lesen

23.10.2026 · Nachricht aus Gestaltende Steuerberatung · Bilanzberichtigung

Urteil mit Sprengkraft: FG Münster macht bei unklaren Verbindlichkeiten Ernst!

Das FG Münster (17.9.25, 13 K 1637/22 K, F; Rev. BFH, IX R 8/26) hat entschieden, dass der Steuerpflichtige die Feststellungslast dafür trägt, ob eine Bilanzberichtigung nach § 4 Abs. 2 S. 1 EStG erfolgswirksam oder erfolgsneutral vorzunehmen ist, wenn sich die maßgeblichen Umstände nicht mehr aufklären lassen. Im Streitfall ging es um alte Darlehensverbindlichkeiten, für die weder Darlehensverträge, Verzichtserklärungen noch Gesellschafterbeschlüsse vorgelegt werden konnten. In ... > lesen

30.10.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Finanzverwaltung

BMF erkennt modifizierte Trennungstheorie bei teilentgeltlichen Übertragungen an

Nachdem der BFH mit Urteil vom 11.12.25 (IV R 17/23) ausdrücklich an der sog. modifizierten Trennungstheorie festgehalten hat, gibt das BMF nun mit Schreiben vom 20.10.26 seinen Widerstand auf und hält nicht länger an der sog. strengen Trennungstheorie fest. Für teilentgeltliche Übertragungen betrieblicher Einzelwirtschaftsgüter im Anwendungsbereich des § 6 Abs. 5 S. 3 EStG bedeutet dies eine deutlich höhere Planungssicherheit. Im Mittelpunkt steht künftig der Vergleich zwischen ... > lesen

22.07.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Anrechnung

Anwaltliches Wahlrecht bei Anrechnung der Geschäftsgebühr: Bindung der Staatskasse

Gerade in sozialgerichtlichen Verfahren mit vorangegangenem Widerspruchsverfahren stellt sich für beigeordnete Anwälte regelmäßig die Frage, wie die Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr anzurechnen ist und gegenüber welchem Kostenschuldner – Mandant oder Staatskasse – diese Anrechnung erfolgt. Besonders konfliktträchtig ist dabei das Spannungsverhältnis zwischen dem anwaltlichen Wahlrecht nach § 15a RVG und den Erstattungsmechanismen gegenüber der Staatskasse nach § 58 ... > lesen

30.10.2026 · Fachbeitrag aus Steuern sparen professionell · Umsatzsteuer

BFH: Umsatzsteuer-Erstattung schützt nicht vor Verspätungszuschlag

Auch wenn die Umsatzsteuer-Jahreserklärung zu einer Erstattung führt, kann das Finanzamt einen Verspätungszuschlag festsetzen. Das gilt – so der BFH – selbst dann, wenn alle Umsatzsteuer-Voranmeldungen pünktlich abgegeben wurden. Entscheidend ist das Ermessen des Finanzamts. Dabei darf es auch berücksichtigen, ob der Steuerzahler seine Erklärungspflichten in der Vergangenheit rechtzeitig erfüllt hat.  > lesen

09.10.2026 · Fachbeitrag aus Steuern sparen professionell · Arbeitszimmer

Nur halber oder voller Kostenabzug bei außerhäuslichem Arbeitszimmer: BFH ist am Zug

Anders als häusliche Arbeitszimmer unterliegen außerhäusliche Arbeitszimmer in Bezug auf die Werbungskosten keiner Abzugsbeschränkung der Höhe nach. Aber gilt das auch, wenn Ehegatten gemeinsam das Zimmer anmieten und nur einer der Ehegatten das Arbeitszimmer nutzt? Mit dieser Frage muss sich der BFH befassen.  > lesen

21.08.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Strafverteidigerhonorar

Vergütungsvereinbarung:
nicht sittenwidrig, aber herabsetzbar

Eine Vergütungsvereinbarung, die das 3,8-Fache der gesetzlichen Höchstgebühr erreicht, ist nicht sittenwidrig – aber unangemessen. Das LG Stuttgart hält die Vereinbarung für wirksam, setzt das Honorar nach § 3a Abs. 3 RVG aber auf 2.000 EUR brutto herab. Den Versuch des Mandanten, wegen behaupteter Schlechtleistung weiter zu kürzen, weist das LG zurück (LG Stuttgart 8.4.26, 13 S 56/25, Abruf-Nr. 254514 ). > lesen

25.09.2026 · Fachbeitrag aus Kanzleiführung professionell · Verschwiegenheitspflicht

Welche Angaben müssen Berufsträger in der Vermögensauskunft machen?

Ein als Rechtsanwalt tätiger Steuerpflichtiger muss in einer Vermögensauskunft (§ 284 AO) Namen und Anschriften seiner Mandanten und die Höhe der jeweils noch offenen Forderungen angeben; er kann sich nicht auf Auskunftsverweigerungsrechte berufen (FG Münster 17.2.26, 14 V 232/26 AO).  > lesen

21.08.2026 · Fachbeitrag aus Anwalt und Kanzlei · Elektronischer Rechtsverkehr

beA-Update auf die Version 4.5

Nach Komplikationen, die über Nacht beseitigt wurden, hat die BRAK am 2.7.26 die beA-Version 4.5 veröffentlicht. Für diese beA-Version muss lediglich die Anwendungskomponente auf die Version 4.5.0.0 aktualisiert werden. Dazu werden keine Administratorrechte benötigt. > lesen

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