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31.08.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Umstrukturierung

Holding mit Minderheitsbeteiligungen – Teil 2: Huckepackmodell – Gesamtplan oder Gestaltungsmissbrauch?

Im Kontext von Holdingstrukturen wird das sog. Huckepackmodell zuweilen als attraktives Gestaltungsmittel zur steuerneutralen Übertragung von Minderheitsbeteiligungen ins Feld geführt. Unsere dreiteilige Beitragsserie befasst sich mit ausgewählten steuerlichen Facetten, um dieses Strukturierungsmodell aus Sicht der Beratungspraxis kritisch zu reflektieren. Teil 1 (GStB 26, 276) widmete sich bereits der Umsetzung und ertragsteuerlichen Einordnung. Der zweite Teil stellt die steuerliche ...  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Meistbegünstigungsprinzip

Neu eingeführter 7-%-Steuersatz entschärft Steuerstrafverfahren in der Gastronomie

Bei der Umsatzbesteuerung der Imbiss-Gastronomie wurde differenziert: Vor Ort verzehrte Speisen unterlagen dem Regelsteuersatz von 19 %, während Speisen „zum Mitnehmen“ dem ermäßigten Steuersatz von 7 % unterfielen. Dies führte zu Abgrenzungsschwierigkeiten und war oft Gegenstand von Prüfungen und Strafverfahren. Seit dem 1.1.26 gilt nun der ermäßigte Steuersatz von 7 %. Der Beitrag untersucht die Auswirkungen dieser Änderung auf laufende Strafverfahren und kommt zu dem Ergebnis, ...  > lesen

01.09.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv ·

Neue Entwicklungen und Strukturen in der Praxis der Testamentsvollstreckung

Die Testamentsvollstreckung (TV) befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Das traditionsreich geprägte Institut, das historisch vornehmlich als höchstpersönliches Amt einer vom Erblasser individuell ausgewählten Vertrauensperson verstanden wurde, sieht sich zunehmend modernisierenden Kräften ausgesetzt. Nachlässe präsentieren sich im Kanzleialltag vermögensmäßig umfangreicher, durch digitale Güter wirtschaftlich anspruchsvoller und durch grenzüberschreitende Sachverhalte ...  > lesen

17.09.2026 · Fachbeitrag aus StiftungsBrief · Familienstiftung

BFH: Vergleichspreise der Gutachterausschüsse als faktische Bewertungsgrenze

Die von den Gutachterausschüssen ermittelten Vergleichspreise für Immobilien sind bindend, solange keine Fehler substanziiert vorgetragen oder offensichtlich sind. Finanzgerichte dürfen die mitgeteilten Werte ohne weitere Sachaufklärung übernehmen. Mit dieser Entscheidung hat der BFH seine bisherige Linie fortgeschrieben und das Rechtsschutzrisiko stärker auf den Steuerpflichtigen verlagert. Für Familienstiftungen ist dies wegen des Ersatzerbschaftsteuer-Stichtags alle 30 Jahre besonders ...  > lesen

26.08.2026 · Fachbeitrag aus Abrechnung aktuell · Zahntechnik

BEL im Praxislabor (2): Typische Fehler in der Dokumentation und der Materialerfassung

Viele Fehler in der zahntechnischen Abrechnung (vgl. Abruf-Nr. 50903338 ) entstehen durch unzureichende Dokumentation der Abrechnung von den Laborkollegen oder bei der Erfassung der verwendeten Materialien. Dieser Beitrag fasst typische Fehler in der Dokumentation und der Materialerfassung zusammen und zeigt, wie sie vermieden werden.  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus StiftungsBrief · Sozialversicherungspflicht

Stiftungsvermittelte Rechtsmacht des GmbH-Fremdgeschäftsführers ist möglich

Ein GmbH-Fremdgeschäftsführer kann trotz fehlender eigener Beteiligung selbstständig tätig sein, wenn ihm über seine Stellung als Alleinvorstand einer Stiftung, die alle Anteile an der GmbH hält, eine rechtlich gesicherte Herrschaftsposition vermittelt wird. Dies hat das SG Speyer entschieden und ein richtungsweisendes Urteil gefällt. SB ordnet das Urteil in die Rechtsprechung des BSG zur gesellschaftsrechtlich vermittelten Rechtsmacht ein und arbeitet die Besonderheiten ...  > lesen

01.09.2026 · Fachbeitrag aus Erbrecht effektiv · Nacherben-TV

Keine Nacherben-Testamentsvollstreckung durch bloße Auslegung einer allgemeinen Testamentsvollstreckung

Eine Testamentsvollstreckung (TV) zulasten der Nacherben (Nacherbentestamentsvollstreckung, § 2222 BGB) muss im Testament zumindest andeutungsweise zum Ausdruck kommen. Sie kann nicht allein aus der Anordnung einer allgemeinen Abwicklungsvollstreckung für den gesamten Nachlass oder einer Dauervollstreckung zugunsten der nicht befreiten Vorerbin hergeleitet werden. Dies hat das OLG Stuttgart entschieden und sich dabei auch zu weiteren Rechtswirkungen geäußert.  > lesen

02.10.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Freiberufler-Beratung · Nettolohn-Optimierung

Anrufungsauskunft des Arbeitgebers ist für die Veranlagung des Arbeitnehmer belanglos

Eine dem Arbeitgeber erteilte Anrufungsauskunft gemäß § 42e EStG hat im Veranlagungsverfahren der Arbeitnehmer keine Bindungswirkung. Diesen Grundsatz hat der BFH (9.4.26, VI R 1/24) bestätigt. Der aktuell entschiedene Fall dürfte zwar materiell-rechtlich nur wenige Steuerpflichtige betreffen. Doch die verfahrensrechtlichen Hinweise sind allgemein gültig und werden auch für viele Fälle der Nettolohn-Optimierung Bedeutung haben.  > lesen

25.09.2026 · Fachbeitrag aus Privatliquidation aktuell · Leserforum

HKP für Freiendsituation mit Implantaten

Frage: „Wir versorgen Freiendsituationen sehr oft mit Implantaten (z. B. 44, 45 jeweils „ww“, 46, 47, 48 fehlen). Wie rechne ich das ab?“  > lesen

24.06.2026 · Fachbeitrag aus Erbfolgebesteuerung · Der praktische Fall

Günstige Aufteilung des Betriebsvermögens bei Personengesellschaften optimal gestalten

§ 97 Abs. 1a BewG enthält Vorgaben zur Ermittlung des gemeinen Werts eines Anteils am Betriebsvermögen einer Personengesellschaft. Danach wird der gemeine Wert des Gesamthandsvermögens durch Vorwegzurechnung der Kapitalkonten, Verteilung des restlichen Betriebsvermögens nach dem maßgebenden Gewinnverteilungsschlüssel und Zurechnung der aktiven Wirtschaftsgüter und Schulden des SBV ermittelt. Was hier im Detail zu beachten ist, wird nachfolgend unter Berücksichtigung der ...  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Versicherung und Recht kompakt · Berufsunfähigkeitszusatzversicherung

So sind „schlummernde“ psychische
Erkrankungen prozessual zu behandeln

Steht eine Berufsunfähigkeit wegen einer psychischen Erkrankung in Rede, muss meist der weiteren Frage nachgegangen werden, ob die Berufsunfähigkeit bereits vor dem Abschluss des Versicherungsvertrags vorlag. > lesen

18.09.2026 · Fachbeitrag aus StiftungsBrief · Steuerbescheid

BMF präzisiert Regelungen zur elektronischen Bekanntgabe von Steuerbescheiden

Das BMF hat Anwendungsfragen zur Neufassung des § 122a AO geklärt, der die Bekanntgabe von Steuerverwaltungsakten durch Bereitstellung zum Datenabruf regelt und zum 01.01.2026 in Kraft getreten ist. Für gemeinnützige Organisationen bringt die Neuregelung einen grundlegenden Wechsel mit sich. SB hat die Eckpunkte für Sie zusammengestellt.  > lesen

31.08.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Geschäftsführerversorgung

Pensionszusage mittels Entgeltumwandlung: Vorsicht vor verdeckt durch die GmbH (mit-)finanzierten Zusagen

Pensionszusagen für Geschäftsführer einer GmbH können auch dadurch finanziert werden, dass beide Parteien vereinbaren, dass Teile der Geschäftsführervergütung zugunsten der Pensionszusage umwandelt werden (arbeitnehmerfinanzierte Zusage oder Entgeltumwandlung). Ende 2025 hatte der erste Senat des BFH über zwei Gestaltungen zu entscheiden, bei denen die Finanzverwaltung die mittels Entgeltumwandlung finanzierten Pensionszusagen als unüblich und somit als nicht betrieblich veranlasst ...  > lesen

03.08.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Rechtsprechungsübersicht

Das sind die wichtigsten Entscheidungen
des BGH zum Steuerstrafrecht aus 2025

Der Beitrag gibt einen Überblick über die in 2025 veröffentlichte praxisrelevante Rechtsprechung des BGH zum Steuerstrafrecht.  > lesen

30.09.2026 · Fachbeitrag aus Gestaltende Steuerberatung · Organschaft

Nichtsteuerbarkeit von Innenleistungen – wichtiges BMF-Schreiben für Vereine, Holdings und die öffentliche Hand

Vor rund zwei Jahren stand die deutsche Organschaftsbesteuerung auf dem Prüfstand des EuGH. Dieser hat die deutsche Auffassung aber letztlich bestätigt. Aufgrund des EuGH-Urteils und der nachfolgenden BFH-Entscheidung wurde sogar klar, dass Innenleistungen auch nicht zu einer unentgeltlichen Wertabgabe – also zu einer Entnahmebesteuerung – führen dürfen. Dies kann für Vereine, Holdings und die öffentliche Hand von enormer Bedeutung sein. Das BMF hat sich nun zur aktuellen ...  > lesen

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