09.04.2026 · Fachbeitrag aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Instandsetzung und Modernisierung von Gebäuden
Das BMF hat ein lang erwartetes Schreiben veröffentlicht, das die steuerliche Behandlung von Instandsetzungs- und Modernisierungsaufwendungen an Gebäuden nach aktuellem Stand der Rechtsentwicklung vollständig darstellt (BMF 26.1.26, IV C 1 – S 2253/00082/001/064, Abruf-Nr. 252329 ). Es ersetzt die bisherigen Versionen aus den Jahren 2003 und 2017 und reagiert damit auf über zwei Jahrzehnte technischen Fortschritts, eine veränderte BFH-Rechtsprechung und neue Wohnstandards. Erstmals ...
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09.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Vermögensarrest
Ein Vermögensarrest setzt (weiterhin) einen Sicherungsgrund voraus und kommt daher nur in Betracht, wenn zu besorgen ist, dass ohne Arrestmaßnahmen die Vollstreckung der Wertersatzeinziehung vereitelt oder wesentlich erschwert würde. Das hat das OLG Hamm klargestellt.
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19.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Zollrecht
Bitzer thematisiert in der PStR 25, 238 drohende hochpreisige Strafen für hochpreisige Waren im Reiseverkehr. Dabei geht er auch auf die Verhältnismäßigkeit der Bestrafung für einen Zollverstoß im Reiseverkehr ein.
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09.04.2026 · Nachricht aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Betriebsprüfung
Die Allgemeine Verwaltungsvorschrift für die Außenprüfung – Außenprüfungsordnung (ApO) – soll die bisherige Allgemeine Verwaltungsvorschrift für die Betriebsprüfung – Betriebsprüfungsordnung (BpO 2000) – vom 15.3.00 ersetzen (BMF, Mitteilung vom 23.3.26).
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07.04.2026 · Fachbeitrag aus RVG professionell · Gesetzesänderung
Zum 1.1.26 sind in fast allen Verfahrensordnungen und Kostengesetzen die erforderlichen Beschwerdewerte in Kostensachen angehoben worden.
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19.03.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · FG Niedersachsen
Die Entscheidung (FG Niedersachsen 12.2.26, 2 K 152/25) stellt für die Angehörigen der rechts- und steuerberatenden Berufe klar, dass sie nach § 87a Abs. 1 Satz 2 AO mit den Finanzbehörden nicht aus dem beA oder beSt oder über das beBPo kommunizieren können. Andere Kommunikationswege sind von diesem Verbot nicht betroffen, sodass z. B. Einsprüche weiterhin auf dem Postweg fristwahrend eingelegt werden können. Das vom Gesetzgeber verfolgte Ziel, dass Eingänge bei den Finanzbehörden ...
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16.03.2026 · Nachricht aus Praxis Steuerstrafrecht · Literaturtipps
Damit Sie in der Informationsflut nicht untergehen, zeigt die folgende Übersicht, was wirklich lesenswert für Ihre Mandatsbearbeitung ist.
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09.04.2026 · Fachbeitrag aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Schutz kritischer IT-Infrastruktur
Im Dezember 2025 ist das „Gesetz zur Umsetzung der NIS-2-Richtlinie und zur Regelung wesentlicher Grundzüge des Informationssicherheitsmanagements in der Bundesverwaltung (NIS2-Umsetzungsgesetz; NIS2UmsuCG) in Kraft getreten (BGBl I 25, Nr. 301). Es zielt darauf ab, die Cyber- und Informationssicherheit in Deutschland zu stärken – sowohl in Unternehmen als auch in der öffentlichen Verwaltung. BBP berichtet, was Unternehmen jetzt beachten müssen.
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09.04.2026 · Fachbeitrag aus Betriebswirtschaft im Blickpunkt · Gesetzgebung
Künftig sollen öffentliche Aufträge des Bundes nur noch an Unternehmen vergeben werden, die ihre Beschäftigten nach Tarif bezahlen. Das Bundestariftreuegesetz (BTTG) wurde am 26.2.26 vom Bundestag mit Änderungen beschlossen und der Bundesrat hat am 27.3.26 zugestimmt. Unternehmen drohen dadurch zusätzliche Bürokratie, Haftungsprobleme und Probleme bei der Lohnabrechnung.
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16.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Der Steuerberater fragt, der Strafverteidiger antwortet
Was als großzügige Geste begann, endet in einer steuerlichen Überraschung: Ein Ostergeschenk von 20.000 EUR sorgt für Ärger mit dem FA. Der Beitrag erläutert, warum üppige Geldgeschenke zu Ostern nicht als steuerfrei gelten und welche Maßstäbe die Rechtsprechung ansetzt.
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19.03.2026 · Fachbeitrag aus Aktuelles aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht · EuG-Urteil zum Zeitpunkt des Vorsteuerabzugs
Der Vorsteuerabzug ist von einem Unternehmer für den Besteuerungszeitraum geltend zu machen, in dem die Berechtigung zum Vorsteuerabzug entstanden ist. Voraussetzung ist, dass der Unternehmer vor Abgabe der Steuererklärung für diesen Besteuerungszeitraum bereits die Rechnung empfangen hat. So das EuG in seinem Urteil vom 10.2.2026 (T-689/24, I. S.A.). Der Erste Generalanwalt am EuGH ist damit nicht einverstanden!
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19.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Zollbefreiung
Der Rat der Europäischen Union hat beschlossen, ab dem 1.7.26 einen festen Zollsatz von 3 EUR auf Waren mit einem Sachwert von bis zu 150 EUR zu erheben, die überwiegend über den elektronischen Handel in die EU gelangen. Damit endet die seit Jahren bestehende Privilegierung solcher Sendungen. Bereits seit 2021 unterliegen sie der Einfuhrumsatzsteuer, zollrechtlich waren sie jedoch befreit. Diese Zollbefreiung wird nun übergangsweise aufgehoben.
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09.02.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Zollrecht
Am 9.1.26 haben die Vertreter der EU-Mitgliedstaaten dem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay zugestimmt. Das Europäische Parlament hat jedoch nicht direkt zugestimmt. Vielmehr hat es den EuGH mit einem Gutachten beauftragt, um die Vereinbarkeit des Abkommens mit EU-Recht zu prüfen. Eine Verzögerung von 1,5 bis 2 Jahren ist damit wahrscheinlich.
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09.04.2026 · Fachbeitrag aus Planungsbüro professionell · Liquidität
Die Bauhandwerkersicherung in § 650f Abs. 1 BGB ist ein Honorarsicherungsinstrument, das sowohl gegenüber schwierigen Auftraggebern als auch in unsicheren Zeiten wertvolle Dienste leisten kann. Dass sie auch von den planenden Berufen „entdeckt“ worden ist, zeigt u. a. die Tatsache, dass viele „Planerfälle“ vor Gericht landen; im März 2026 zuletzt vor dem OLG Köln. Anlass genug für PBP, Sie noch einmal mit dem Grundgedanken der Bauhandwerkersicherung und den jüngsten acht ...
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19.03.2026 · Fachbeitrag aus Praxis Steuerstrafrecht · Editorial
Der Tatbestand der Steuerhinterziehung ist komplex. Eine weitere Herausforderung ist die Frage, wie viele Taten vorliegen und welche zu bestrafen sind. Dies ist zwar meist nur bei der Beteiligung relevant. Umso erstaunlicher ist es, wie viel Energie der BGH diesem Thema widmet. Bisher galten USt-Voranmeldungen als Durchgangsstadium zur USt-Jahreserklärung und wurden als mitbestrafte Vortaten betrachtet (BGH 13.7.17, 1 StR 536/16).
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